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Gefängniß, da man dem Gefangenen alle schneidenden Instru-mente abgenommen hatte.
Dieß Alles war dem Vater schon zn der Zeit, da er sich zur Be-freiung seines Sohnes angeschickt hatte, bekannt gewesen, und ebenso wie die Lage der Gebäude selbst bei der Ermessnng der Wahr-scheinlichkeit eines Gelingens wohl von ihm erwogen worden.
Sobald Kapitän Willonghby seine Befehle crtheilt hatte, stieger, blos von Nick begleitet, den Fußpfad vollends hinab. Er hatteseine Absicht dahin ausgesprochen, daß er den Tnscarora zur Re-kognvscirnng voranschicken, sich selbst aber durch das Gebüsch zwischen-dem Anbau und dem Felsen durchdrungen, und dort mittelst derRitzenin den Banmwänden eine Verbindung mit dem Major bewerkstel-ligen wurde. Je nachdem Nicks Rapport lautere, wollte er stell vonden Umständen leiten lassen, und sein Verfahren darnach einrichtcn.
„Gott segne Euch, Joyce," sprach der Kapitän, indem er demSergeanten zum Abschiede die Hand druckte. „Wir sind an einemkitzlichen Unternehmen, und muffen dabei nufer» ganzen Verstand auf-bieten. Sollte mir irgend Etwas znstoßen, so vergcßt nicht, daßmeine Familie dann hauptsächlich auf Euren Schutz angewiesen ist."
„Ich werde das als Ester Gnaden Ordre ansehen, Sir, undweiter brauche ich nicht zn wissen, Kapitän Willonghby."
Der Kapitän lächelte seinem alten Kriegsgefährten freundlichzu, und Joyce glaubte, in den edlen, männlichen Zügen seinesVorgesetzten niemals einen ruhigeren, milderen Ausdruck bemerktzn haben, als eben in dem Augenblicke, da er seinen eigenenHändedruck crwiederte.
Diese beide» einsamen Wanderer schritten Beide höchst vor-sichtig und geräuschlos dahin. Die oben lauschten in athemlosemSchweigen, doch das stetige Heranschleichen der Katze gegen denVogel hätte nicht stiller vor sich gehen können, als das Herab-steigen dieser beiden erfahrenen Krieger.