möglich am Wasser; die Wohnungen der Taglöhner dagegen wa-ren auf einige Fclsplatten, oder wo sich sonst ein Fleckchen Erdedarbot — hingeklebt. So kam es, das; das Haus des MüllersDaniel, wo man den Major noch immer gefangen glaubte, ganzallein und zum Glück gerade am Fuße des Pfades stand, answelchem nnsere Abenteurer herabkamen. Dieß Alles gestaltetedie Sache höchst günstig, und war von Kapitän Willonghb» da-mals, als er den Plan zu dem gegenwärtigen Streifznge entwor-fen hatte, als wesentlicher Vorthcil in Rechnung gezogen worden.
Sobald man das Kamin der Hütte über das Gebüsch hervor-ragen sah, lies; Kapitän Willonghby sein Dctaschement Halt ma-chen, und wiederholte Joyee mit flüsternder Stimme die erforder-liche Instruktion. Der Sergeant erhielt Befehl, in seiner gegen-wärtigen Stellung zu bleiben, bis er ein Zeichen znm Vorrückenempfinge. Der Kapitän selbst wollte so nahe als möglich zu derButterkammer der Mühle hinabsteigen, und dort rekognosciren,ehe er den endlichen Befehl crtheilte.
Diese Butterkammer befand sich in einem angelehnten Winkel,wie ein solcher kleiner Anbau an die Hanptwohnnng in der Sprachedes Landes genannt wurde; man war bei der Erbauung haupt-sächlich auf Schatten und Kühle für Aufbewahrung der Milch,welche zu dieser Jahreszeit in der Regel in reichlichem Maaße vor-räthig war, bedacht gewesen, und hatte sie deßhalb bis dicht an denFelsen znrückgcschoben, wo sie zwischen jungen Bäumen und Sträu-chen; halb versteckt lag. Sie enthielt nur ein einziges, kleines Fen-ster, das zur Abhaltung von Kasten und sonstigem der Milchschädlichen Ungeziefer mit einem hölzernen Gitter versehen war.Die Kammer selbst hatte weder Latten - noch Gyps-Verkleidnng,denn diese beiden Arten innerer Ausstattung wurden in denBlockhütten an der Gränze nur selten getroffen. Dafür be-stand sie aber ans festen, mit Mörtel verbundenen Stämmen, undbildete, wenn die Thüre gehörig bewacht wurde, ein sehr festes