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schrie der Jüngste der drei Schwarzen, sein glänzendes Gesichtzur Thüre hcreinstreckend, und verschwand im nächsten Augenblickewieder, sobald er die Ursache seiner Störung vermeldet hatte.
„Verlaß mich nicht, O'Hearn," bat Maud fast athcmlos, „ver-laß mich nicht ohne die Versicherung, daß hier kein Mißverständ-niß obwaltet."
„Hob mich der Teufel, wenn ich Euch die Dose, oder dieBotschaft, oder sonst Etwas überbracht haben würde, wenn ichgedacht hätte, daß cs meine herzige Miß Maud in solche Unruheversehen könnte."
„Michael O'Hearn!" rief der Sergeant vom Hofe herauf, mitdem höchst gebieterischen Tone eines Vorgesetzten, so daß an keineWeigerung zu denken war.
Mike wagte nicht länger zu zögern; eine halbe Minute späterstand Mand, mit Robert Willonghby's wohlbekannter Tabaksdosein der kleinen Hand, ganz allein mitten im Bibliothekzimmer.
Portia'S berühmte Juweleukästchen hatte» in ihrer Art wohlschwerlich größere Neugierde erregt, als des Majors silbernesDöschen in diesem Falle in Wauds Seele erweckte. Sie erinnertesich, wie er einstmals mitten unter jenen scherzhaften Ausreden, mitdenen er ihr und Benlah das Geheimnis; ihrer Maschinerie vorzn-enthaltcn suchte, in ernstem, gefühlvollem Tone zu ihr gesagt hatte:„Wenn du den Inhalt dieser Dose erfährst, thenres Mädchen,dann wird dir das große Geheimniß meines Lebens klar werden."
Jene Worte hatten damals — es war bei seinem letzten Be-suche im vorige» Jahr — einen tiefen Eindruck ans sie gemacht,waren aber bei dem Drange der späteren Ereignisse und übermächtigeren Gefühlen, die sie bewegten, wieder in Vergessenheit ge-rathen. Mike's Botschaft, noch mehr die Dose, welche er über-brachte, riefen ihr die Worte wieder in's Gedächtnis; zurück;Mand glaubte jetzt, der Major halte seine Lage einigermaßen fürgefährlich, und habe ihr deshalb dieses Spielzeug übcrschickt,