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Mike sagte dieß nur so viel Einfalt und Natürlichkeit, daßder Kapitän nicht das Herz hatte, seine Frage zn wiederholen,obwohl Joyce bei seiner vollendeten Dressur weniger durch dieseErwiederung erschüttert schien. Ersterer fühlte sogar eine Thränein seinem Auge blinken, nnd so unerklärlich auch des IrländersBenehmen seinem kühleren Verstand erschien und erscheinen mußte— an seiner Treue konnte er jetzt nicht mehr zweifeln.
Mike's Ehrgefühl war aber nun einmal durch die Frage be-unruhigt, nnd konnte nur durch weitere Erklärungen wieder be-schwichtigt werde».
„Euer Gnaden wollen mir nicht antworten, wenn ich nocheinmal dieselbe Frage stelle ?" wiederholte der ehrliche Bursche inzweifelndem Tone.
„Offen gestanden, Mike, es sah etwas verdächtig ans, alswir nicht nur dich selbst, sonder» auch den dir zur Bewachunganvertranten Indianer vermißten."
„So, wirklich?" meinte Mike nachdenklich. „Nein, das kannich nicht zngeben, sintemalen Zweck nnd Absicht gut waren. Unddann — ich nahm ja den Indianer nicht mit m i r; vielmehrwar ich es, der mit ihm ging."
„Ich denke, Euer Gnaden," fiel Joyce lächelnd ein, „mir wol-len O'Hearns Namen in unserem Noster an den alten Platz stel-len, ohne ihm am Zahlnngstag eine schlimme Note zn geben."
»Ja, ja, Joyce, so wird's wohl ansfallen. Wir müssen Geduldhaben, nnd Mike die Geschichte ans seine eigene Weise erzählen lassen."
„Eine Geschichte — will ich eine erzählen? Aha! dazu wäreeigentlich Nick am besten geeignet. Seht nur, er hat mir vierStäbchen mitgegcben, von denen jedes ans seine Art eine Geschichtezn erzählen hat. — Hier ist das erste — das heißt: enthülle demKapitän das Geheimnis; deines Rückzugs, wie dn aus dem Fensterstiegst nnd, als dein Fuß ansglitt, beim Falle beinahe den Halsbrachst, wie wir dann an einem Seile vom Dach herab rutschten,