richten, die ich Euch von dem Major, oon Mr. Woods, von denWilden nnd jenem anderen Geziefer mitbringe."
„Von meinem Sohn? — ist das möglich, Michael? Hast dn ihngesehen? Kannst dn »ns irgend Etwas von seiner Lage erzählen?"
Mike legte einen Finger an die Nase, nnd deutete mit höchstgcheimnißvoller, wichtiger Miene auf Jamie nnd die Schildwache.
„Ich betrachte zwar den Sergeanten als ein Mitglied der Fa-milie," bemerkte der Leitrimer, nachdem er mit seiner Pantomimefertig war — „es ist aber doch nicht schicklich, Geheimnisse in derganzen Nachbarschaft ansznplappern! Und dann, was den altenNick, oder de» trotzigen Nick, oder wie Ihr ihn sonst nennenmögt, betrifft — v, o! ist er nicht ein hübscher Jnschjön! Ihrkönnt ganz Ameriky durchwandern, nnd werdet nirgends seinesGleichen treffen."
„So kommen wir nicht zu Ende, O'Hcarn. Was dn auchimmer zu sagen hast — cs muß deutlich nnd so einfach wie mög-lich gesagt werden. Folge mir in's Biblivthekzimmer; dort willich deine» Berich? anhören. — Joyce, Ihr werdet nns begleiten!"
„Laßt ihn nur komme», wenn er wunderbare Geschichten zuhören wünscht!" gab Mike zur Antwort, und trat bei Seite, um denKapitän die Treppe hinabsteigen zu lassen, worauf er selbst, fortwäh-rend plaudernd, nachfolgte. „Er wird jetzt nicht mehr vor meinesGleichen mit seinen Feldzügen prahlen, nachdem ich ihn zehnmal —ja vicrzigmal nnd drüber ansgestochen habe. O, o! dieser Nick istein Teufel — ich will ihm aber damit nichts Böses nachsagcn!"
„Vor Allein, O'Hearn," begann der Kapitän auf's Nene, so-bald die Drei im Bibliothekzimmer allein waren, „mußt dn nnsdeine eigene Desertion erklären."
„Meine Desertion! Mein Gott, Euer Gnade» wollendoch nicht sagen, ich sei von Euer Gnaden, von der Misses, vonMiß Benly, der herzigen Miß Mand nnd dem Kinde weggclanfen?oder dennoch?"