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tich gemacht werden, ein Stiefel sicht dem andern so gleich —pah, pah, das Ding scheint mir ganz unmöglich. Diese Stiefel-geschichte macht, daß ich deiner ganzen Geschichte mißtraue, Nick."
„Was sein Mißtrauen!" fragte der Indianer mit Blitzesschnelle.
„Es bedeutet Zweifel — Ungewißheit — Mißtrauen."
„Ihr nicht glaube», he?"
„Ja, das ist's — du hast's so ziemlich getroffen. ,Jch glaub'sblos halb und halb", das käme der Sache eigentlich noch näher."
„Ach was, alter Krieger immer mißtrauen — Sgnaw niemals.Fragen Mutter — ha! — Ihr glauben, Nick kennen nickt ihresSohnes Fährte — schöne Fährte, wie von jungem Häuptling?"
„Ich glaube in der That, Hugh, daß Nick Bobs Fußspur wohlerkennen mochte," fiel Mrs. Willoughby voll Vertheidignngsciferein. „Er hat einen Fuß, der unter Tausenden kenntlich ist. Duwirst dich erinnern, als er noch Knabe war — wie Jedermannseinen schönen Fuß zu rühmen pflegte. Jetzt, da er Mann ist,scheint mir diese Eigenthümlichkeit nur noch auffallender-"
„Ja, ja, Nick, mache nur so fort und meine Frau wird dirAlles glauben, was du sagst. Einer Mutter Parteilichkeit weißfreilich nichts von Mißtrauen. Du bist ein alter Höfling, undwürdest sogar zu St. James dein Glück machen."
„Major niemals erzählen von Fuß?" fragte Nick ernsthaft.
„Ich kann mich nichts erinnern; hätte er von so Etwas ge-sprochen, so müßte ich's gehört haben. Doch lassen wir jetzt dieGeschichte — Du sahst also die Fußspur und erkanntest sie fürdie meines Sohnes. Verlangtest du Zutritt in sein Gefängnis;,oder geschah Euer Verkehr insgeheim?"
„Wyandotto zu weise, um zu handeln wie Sgnaw oderKnabe. Sehen ihn ohne Blick — sprechen, ohne Worte — hörenohne Ohren. Major schreiben Brief, Nick ihn nehmen. Allesgeschehen mit Aug' und Hand, nichts mit der Zunge oder amBerathungsfcuer. Mohawk blind wie 'ne Nachteule!"