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„Darf ich dir glauben, Tnscarora; vder bist du, von bösenGeister» gesendet, nur gekommen, um mich zu hintergehen?"
„Alter Krieger sehen immer zweimal, che weiter gehen, den-ken zehnmal, ehe er sagen ja. Alles gut. Nick nickst beschimpft— machen's selber so, und glauben cs Recht. Kap'in darfAlles glauben, was Nick sagen."
„Vater!" rief Mand mit dem Nachdrucke der Unschuld, „ichselbst will mied für die Ehrlichkeit des Indianers verbürgen. Erhat Robert so oft geführt, ist in so manchen gefahrvollen Secnenmit ihm gewesen — er kann cs nimmermehr übcr's Herz brin-gen, ihn vder uns zu verrathen. Schenken Sie ihm also IhrVertrauen: er kann »ns von unendlichem Nutzen sein."
Selbst Kapitän Willvughby, so wenig er auch geneigt war,Nick günstig zu benrthcilen, war über die zarte, männliche Freund-lichkeit betroffen, welche ans den dunkeln Zügen des Indianersleuchtete, als dieser die glühende Wange und das strahlendeAntlitz des hcißfühlenden, schöne» Mädchens betrachtete.
„Nick scheint geneigt, wenigstens mit dir einen Waffenstill-stand zu schließen, Mand," erwicderte der Vater lächelnd, „undich weis; jetzt doch, wo ich mich nach einem Vermittler nmzusc-hen habe, wenn Streit zwischen uns entsteben sollte."
„Ich kenne Wyandvtto seit meiner Kindheit, thenrer Vater,und er ist immer mein Freund gewesen. Besonders versprach ermir, mit Bob ehrlich zu verfahre», und ich bin so glücklich, sa-gen zu können, daß er jederzeit sein Wort gehalten."
Damit gestand das Mädchen übrigens blos die Hälfte derWahrheit. Mand hatte dem Indianer häufige Geschenke gemacht,und besonders im vergangenen Jahr, als er bei des Majors Rück-kehr nach Boston diesem als Führer dienen sollte — für alle seineBedürfnisse reichlich gesorgt. Nick hatte ihren rechten Vater gekannt,und war bei seinem Tode gegenwärtig gewesen; so war er also mitihrer eigentlichen Stellung in der Willonghby'schen Familie wohl