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daß Robert ein Gefangener ist, »nd dnrch welche Mittel gelanges ihm, Ench diesen Brief cinznhändigen?"
Der Indianer nahm eine stolze, ja sogar etwas hochmnthigeHaltung an, den» er fühlte, das; nunmehr die Darlegung derMittel, wodurch er seine Entdeckungen gemacht, die Neberlegenheitder Rothhant über das Bleichgesicht in ein Helles Licht stellen könne.
„Lesen Buch ans dem Boden," gab Nick ernsthaft zur Ant-wort. „Zwei Bücher liegen jederzeit vor dem Häuptling offen:eins am Himmel, das andere an der Erde. Buch am Himmelprophezeien Wetter — Schnee, Regen, Wind, Donner, Blitz,Krieg: Buch ans der Erde sagen, was vorgeht.
„Und was hatte dieses Buch ans der Erde mit meinem Sohnezn schaffen, Wyandotto?"
„Will alles sagen, was ihn angehen. Majors Fährte zuerst beider Mühle gesehen. Kein Moecassin — viel Stiefel. Soldatenstic-fel wie ei» Brief: sagen viel in wenig Worten. Zuerst glauben,er gehören dem Kap'in: dann aber wissen, daß der Major sein."
„Das lautet wohl ganz gut, Nick," siel der Kapitän ein;„nimm mir aber nicht übel, ich meine, das heiße zn weit gegan-gen. Daß du die Fußspur als die meines Sohnes erkannt habensolltest — das scheint mir doch unmöglich. Wie in aller Weltkonntest du das gewiß wissen?"
„Wie ich konnte, he? Wer folgen der Fährte hier vomHanse ans bis znm Hndsonflnsse? Glauben Nick blind, daß nichtkönnen sehen? Tuscarora lesen sein Buch so gut wie Bleich-gesicht lesen die Bibel." Hier sah sich Nick einen Augenblick um,erhob seinen Zeigefinger und fuhr in gedämpftem, aber ernstemTone fort: „Sehen ihn bei Bnnkershill — erkennen ihn unterzehn, sechs, zweitausend Kriegern. Kennen diesen Fuß, wennihm einst begegnen ans den glücklichen Jagdgründen."
„Und warum gerade den Fuß meines Sohnes? Der Stiefelwird so oft gewechselt, kann nie seinem Vorgänger vollkommen ähn-