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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Du hörst, Nick meine Frau wünscht jetzt znniichst etwasvon ihrem Sohne zu erfahren."

Während des vorhergehenden Zwiegesprächs batte die Mienedes Indianers fortwährend einen ziemlich zweideutigen Ausdruckbcibchalten. Alles, was er über das feindliche Korps, dessen An-zahl, sowie über die Art, wie er mit ihnen znsammengetroffen,erzählte, war Wort für Wort wahr, und man konnte deutlich inseinem Gesichte lesen, daß er es aufrichtig meinte. Doch glaubteder Kapitän noch immer eine versteckte Wildheit in Augen undMiene des Tnscarvra zu entdecken, und war trotz dem, daß er* seiner Aussage Glauben schenkte, gleichwohl nicht ganz ohne Un-ruhe. Kaum aber hatte Mrs. Willoughby sich eingcmischt, alsjener trotzige Anstrich sich milderte, der so leicht und bereitwilligüber das schwärzliche Antlitz des Wilden hinzog, und einemfreundlichen manchmal sogar sanften Blicke Platz machte.

Gut, wenn haben Mutter," gab Nick freundlich zur Antwort.Wyandottö haben keine Sguaw Weib todt, Mutter todt,Schwester todt Alle in's Land der Geister gegangen mitder Zeit auch Häuptling Nachfolgen. Niemand werfen Stein aufsein Grab! War vor langer Zeit schon einmal auf dem Todes-pfade, doch Kap'in's Squaw sagen:Halt, Nick; noch etwas zufrüh; nehmen Arznei und gehen gut? Squaw dazu gemacht,um zu thun gut. Häuptling immer lieben die Squaw, wennseine Seele nicht durch den Krieg wild wird."

Und Eure Seele, Wyandotto, ist jetzt nicht wild vom Kriege nicht wahr?" so redete ihn Mrs. Willoughby in ernstem Tonean.Ihr werdet einer Mutter helfen, ihren Sohn aus denHänden erbarmungsloser Feinde zu befreien?"

Warum Ihr sie glauben erbarmungslos? Weil Bleichgesich-ter sich als Znschjön verkleiden und Ench zu betrügen suchen?"

Das mag die eine Ursache sein: ich fürchte aber, es gibtnoch manche andere. Sagt mir, Wyandotto, wie habt Ihr entdeckt,