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Hat außer dir, dem, der ihn schrieb, und uns, nach sonst Jemanddiesen Brief zu Gesicht bekommen?"
„Wozu frage»? Wenn Nick sagen nein, Kap'in glanbcn, erlügen. Selbst Fuchs sprechen zuweilen Wahrheit — warum nichtauch Jnschjön? Nick sagen — nein."
„Wo und wann hast du meinen Sohn verlassen? — Wo be-findet sich das Korps der Nothhänte in diesem Augenblick?"
„Alle Bleichgesichter voll Uebereilung! Fragen zehn, eine, vierFragen ans einmal. — Gut; antworten auch so. Hier unten beider Muhle — dort unten bei der Mühle; halbe Stunde, sechs,zwei, zehn Uhr."
„Du willst wohl sagen, Major Willonghby war bei der Mühle,als du ihn zuletzt sahst, und zwar noch vor einer halben Stunde?"
Der Tnscarora nickte bejahend mit dem Kopfe, gab aber keineAntwort. Seine Angen streiften dabei über die bleichen Züge derFrauen, und zeigten einen Ausdruck, der das Mißtrauen des Ka-pitäns ans's Nelle erweckte. Dieser stellte dcßhalb seine Fragenwieder in einem Tone, der mehr zu der militärischen Strengeseiner früheren Gewohnheiten, als zu der freundlichen Weise paßte,welche er seit den letzten Jahren angenommen hatte.
„Du kennst mich, Nick," fuhr er ernsthaft fort, „und solltestmeinen Unwille» fürchten."
„Was Kap'in jetzt meinen?" fragte ruhig der Indianer.
„Daß noch dieselbe Peitsche hier im Fort ist, welche du innuferer früheren Garnison an mir kennen lerntest, und daß ichauch deren Gebrauch noch keineswegs vergessen habe."
Der Tnscarora betrachtete den Kapitän mit sehr beunruhigen-den Blicken; doch ließ sein Gesicht im Ganzen mehr Ironie alsWildheit erkennen.
„Wozu wieder von Peitschen sprechen?" erwiederte er. „So-gar der Jengcese-General verstecken die Peitsche, wenn er Feindvor sich sehen. Soldat kann nicht fechten, wenn Rücken schmerze».