Wenn Schlacht nahe, dann Alles gut Freund; wenn Schlacht vor-über, dann peitschen, peitschen, peitschen. Warum so sprechen? —Kap'in niemals schlagen Wyandottö."
„Dein Gedächtnis; muß sehr kurz sein, um so Etwas zu be-haupten! Ich glaubte, ein Indianer behalte das, was er erlebt,besser im Kopfe."
„Niemand wagen, Wyandottö zu schlagen!" rief der Indianermit Nachdruck. „Niemand — Bleichgesicht oder Rothhant — kannWyandotte einen Sckssag ans den Rücken geben, und noch dieSonne untergehen, sehen!"
„Nun gut, Nick; wir wollen nicht länger über diesen Punktstreiten, aber laß nun Vergangenes auch vergangen sein. Was ge-schehen ist, istgeschehen, und soll hoffentlich nichtwieder vorfallen."
.„Das geschehen Nick, trotzigem Nick — armem, betrunkenemNick — dem Wyandottv niemals!"
„Ich glaube, ich fange an, dich zu verstehen, Tnscarora, undfreue mich sehr, statt eines armen, elenden Verstoßenen einenHäuptling und Krieger in meinem Hause zu haben. Darf ich mirdas Vergnügen machen, unfern ehemaligen Feldzügen zu Ehrenein Glas für dich zu füllen?"
„Nick immer trocken — Wyandottö kennen keinen Durst. NickBettler —verlangen nach Rum — bitten um Rum — denkenan Rum — spre ch e n von Rum — lachen um Rum — sch reie num Rum. — Wyandottv kennen keinen Rum, auch wenn er ihnsehen. Wyandottö bitten um Nichts — nein, nicht einmal umseinen Skalp."
„Das Alles klingt recht hübsch, und ich bin ebenso erfreut alsbereitwillig, dich in dem Range eines Häuptlings, in welchem du, wiedu mir zu verstehen gibst, nunmehr gekommen bist — in meinemHause zu empfangen. Ein Krieger von Wyandottö's hohem Namenist zu stolz, um eine gespaltene Zunge im Munde zu führen, und ichwerde also nichts als Wahrheit von ihm vernehmen. So sage mir