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„Betrachtet Ihr uns etwa als gesetzlich angeworbcne Solda-ten?" fragte einer der Arbeiter, welcher wenigstens sv viel vomGesetze verstand, nm den Unterschied zwischen einem Söldner undeinem Freiwilligen zn begreifen. „Wenn ich einmal in ein Regi-ment cinrangirt sein soll, so »ins; ich doch wenigstens wisse», inwelchen Diensten dasselbe steht."
„Wie alle junge» Leute, so seid auch Ihr allzu rasch mit EurenEinwnrfen und Behauptungen, und seht ans Erden nichts, als Eureeigene Ersahrnng und etwa die Vorsehung des Höchsten. Aller-dings sind wir Alle zusammen, selbst bis ans Michael hier, cin-rangirt, und zwar in Diensten unseres guten Herrn, Seiner Gna-den des Kapitäns Willoughby, welchen der Herr mit Kind undKindeskind vor dieser und jeder anderen Gefahr behüten möge!"
Heutzutage würde das Wort .Herr" für sich allein schon untereinem Korps, wie unser Kapitän eines zn kvmmandircn hatte, höchstwahrscheinlich eine Empörung veranlassen, wogegen der Ansdruck,Boss"') nicht die geringste Einwendung fände. Allein die englischeSprache hatte im Jahre 1776 noch nicht die Hälfte ihrer gegen-wärtigen Veränderungen erlitten, und Niemand sträubte sich gegendas Geständnis;, daß er einem .Herrn' diene, Manchem dagegenschwoll aber auch der Kamm hoch auf bei dem Gedanken, daß er inmilitärischer Beziehung in irgend Jemands Diensten stehen sollte.
Die Behauptung des Maurers hätte übrigens leicht zu einemhitzigen Streite führen können, wenn nicht eben in diesem Augen-blicke eine Bewegung unter den Wilden die Aufmerksamkeit allerAnwesenden ans wichtigere Dinge, als selbst ein solcher Zankapfelwar — geleitet hätte.
Die Bewegung schien allgemein zn sein, und Joyce ließ seineWache unter Gewehr treten: doch mar er noch unschlüssig, ob erdas ganze Hans allarmircn sollte. Statt aber gegen das Blockhaus
') Stainmi aus dem holländischen dass, und ist besonders in New-Aork die ge-wöhnliche Bezeichnung für ,Meister'. D. U.