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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Ruhe wahrnahm. Joel freilich vcrricth ziemliche Aufregung, hieltsich über dicht neben seinem Gefährten, und Beide traccn geradein die Mitte des feindlichen Haufens.

Der Kapitän bemerkte, wie diese Ankunft keinen sichtlichen Ein-druck unter den Nothhänten verursachte. Sogar diejenigen, anwelchen der Major ganz dicht vorüberstreiste, schauten nicht einmalans kümmerten sich nichts nm ihn; Keiner schien z» sprechenoder nur im Geringsten ans ihn aufmerksam zu sein. Das Kochenund Backe» für das bevorstehende Frühstück ging ganz eben so un-gestört vor sich, wie wenn keine fremde Seele sich im Lager befände.Die Flaggen wurden von Niemand, als von den beiden Männern,welche ihnen entgegen gegangen waren, begleitet und durch die Mittedes Lagers geführt; erst ans der dem Blockhaus gegenüber liegendenSeite machten sie Halt dort war nämlich eine freistehende Fels-platte, welche die Wilden nicht zu besehen für gut befunden hatten.

Hier hielten die Vier; der Major wandte sich nm und schantcrückwärts mit dem Blicke des Soldaten, der sich das Terrain be-sichtigt. Niemand schien geneigt, ihn in einem Geschäfte zu unter-brechen, welches Sergeant Joyce für eben so kühn, als nachden Kriegsgebränchcn wenigstens unerlaubt erklärte. Dem Ka-pitän kam cs vor, als ob der Stoicismns der Wilden alles Maas;überstiege, und sein Zweifel, ob die Gäste auch wirklich Wildeseien, ward dadurch auf's Nene angeregt.

Ein paar Minuten später sah man drei bis vier von denNothhänten sich abseits mit einander berathen, worauf sie sich denFlaggcnträgcrn näherten und einige Worte mit ihnen wechselten.Den Inhalt dieser Mittheilnng konnte man natürlich nicht in denZügen der Sprechenden lesen, doch hatte die Verhandlung denfreundschaftlichsten Anstrich.

Nach einer Unterredung von zwei bis drei Minuten sah manRobert Willonghby, Strides, ihre beiden Führer, nebst den vierHäuptlingen, welche die Gruppe vollzählig machten alle zusammen