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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Robert Willvnghby verstand ihre Gcmüthsbcwegnng, und be-merkte, daß er fortfahren durfte.

Ich war alt genug, um mich deiner beiden Eltern noch wohlzu erinnern. Ich galt, glaub' ich, für einen Liebling von Beiden jedenfalls wurde ich oft von ihnen geliebkost. Ich erinneremich noch deiner Geburt, Mand, und durfte dich, »och ehe dueine Woche alt warst, auf meinen Armen tragen."

So kanntest du mich also von Anfang an als unrechtmäßigeSchwester, Bob mußt mich oft als solche dir gedacht haben!"

Ich kannte dich allerdings als Lewellen Merediths Tochter,und nicht um die ganze Welt mochte ich, daß du Hugh Wil-loughby's wirkliches Kind-"

Bob!" rief Mand, mit hochklopfendem Herzen und von ihremGefühle beinahe überwältigt; die Besorgnis;, das Bewußtsein ihreseigene» Geheimnisses, die Furcht vor einer Täuschung, und dannwieder ein wirrer Strahl der Wahrheit dies; Alles wogte miteiner Heftigkeit in ihrem Innern, welche sie für den Augenblickihrer Sinne zu berauben drohte.

Es wäre nicht leicht mit Genauigkeit anzngeben, welche Folgendiese ziemlich deutliche Einsicht in den Herzenszustand des jungenMannes bei Mand hätte haben.können, wenn nicht ein lauterSchrei vom Rasen herauf dem Major angedcntct hätte, das; manunten seiner bedurfte. Vorsichtshalber die Lampe auslöschend, damitderen Licht seine Freundin beim Vorbeigehen an den offenen Schieß-löchern nicht einer feindlichen Kugel ausseyen möchte, richtete eran diese einige ermunternde Worte, sprang dann nach der Treppe,und stand in einer Minute wieder auf seinem Posten.

Auch kam er keinen Augenblick zu früh. Der Allarm warallgemein; mit jeder Sekunde glaubte man einen Angriff erwartenzu müssen.

Robert Willoughby's Lage war nunmehr im höchsten Gradepeinlich. Unbekannt mit den Vorgängen auf der Südseite, sah er