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diese Zweifel für immer entfernt haben: wie er aber zn diesenMinuten, wie er überhaupt dazu gelangen sollte, diesen Gegen-stand zur Sprache zu bringen — das waren Hindernisse, welchedem jungen Manne oft unüberwindlich vorkamen.
Mand selbst war nur unvollkommen mit ihrem eigenen Herzenbekannt; sie hatte zwar augenblickliche Ahnungen von seinem eigent-lichen Zustande, aber immer nur vermittelst jener plötzlichen, unwill-kürlichen Anregungen, welche so eigenthümlich mit ihrer Zärtlichkeitvermischt waren. Schon seit Jahren hatte sie anfgehört, RobertWillonghby als ihren Bruder zn betrachten: seit Jahren schon hattesie angefangcn, ihn mit ganz anderen Augen anznsehcn; doch kämpftesie immer noch gegen ihre Gefühle, wie gegen eine Schwäche. DerKapitän und seine Gattin waren ihre Eltern; Beulah ihre zärtlichgeliebte Schwester; der kleine Evert ihr Neffe, und selbst die Seiten-vcrwandten in und um Albany erhielten ihren Antheil an der ihnengebührenden Zärtlichkeit — nur Bob konnte sie nicht mehr alsBruder betrachten, wenn er gleich immer noch, wie früher, Bobgenannt, noch immer mit jener Vertraulichkeit, welche von ihreminnigen Verkehr aus den Kindcrjahren her so natürlich war, be-handelt, nnd mit einer Zärtlichkeit geliebt wurde, um deren Ge-wißheit er sogar seine hochgeschätzte Majorsstelle hingegcben hätte.
Oft schon hatte Mand, wenn auch nicht laut, doch in Gedan-ken zu sich gesagt: „Beulah mag das wohl thun, denn sie istseine Schwester; für mich aber wäre es unrecht. Ich darf ihmwohl schreiben, darf frei und sogar vertraulich mit ihm sprechennnd zärtlich gegen ihn sein — bas Alles ist recht, nnd ich wäredas undankbarste Geschöpf aus Erden, wenn ich anders handelnkönnte. Aber ich darf mich nicht auf seinen Knien schaukeln, wieBeulah zuweilen thnt; kann nicht wie Beulah meine Arme nmseinen Nacken schlingen, wen» ich ihn küsse; kann nicht wie sieseine Wange tätscheln, wenn er etwas Lustiges sagt; darf michnicht, um ihn aufznziehen, in seine Geheimnisse eiudränge», was