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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Kriegsdienst handelte, wurde ich nie daran denken, und so wie dieSachen nun stehen, weiß ich kaum, ob icl> auch jetzt daran denken darf."

Nein, thn's nicht, thenrer Robert. Wir Alle sind d. h.die Mutter ist oft rechr unglücklich um deinetwillen warumwolltest du alfo ihre Sorgen nocb erschwere»? Bedenke, daß esfür ein Francnherz bitter genug ist, wenn es für ein einziges Le-ben zu zittern hat."

Meine Mutter nni meinetwillen unglücklich!" versetzteder junge Mann, der in diesem Augenblicke an alles Andere, nurnicht an feinen Vater dachte.Aenßert Benlah niemals Besorg-nisse für mich? oder haben diese neuen Bande ihren Bruder ganzaus ihrer Erinnerung verdrängt? Ich weiß wohl, Siege kannsie mir nicht leicht wünschen, doch dürfte sie um ihren einzigenBruder wohl einige Unruhe fühlen. Wir find blos zwei"

Nand fuhr zusammen, als ob irgend ein Gegenstand desSchreckens vor ihren Angen anfgetancht wäre; in athemlosemStillsclnveigen saß sie da, entschlossen, was auch kommen möge,cs mit Fassung zu hören.

Robert Willonghby wollte aber diesen Gedanken nicht weiterverfolgen. Die Idee, Benlah sei seine einzige Schwester, war ihmdermaßen vertrant er hatte sich sogar so ganz damit vertrantzu machen gesucht, daß jene Worte ihm unwillkürlich entschlüpften.Kanin hatte er sie aber ausgesprochen, als auch sogleich die Erin-nerung: welche Wirkung sie auf Mand äußern müßten, seine Seeledurchzuckte. Ohne die mindeste Ahnung von der Neigung, welchedas Mädchen für ihn hegte, war er immer vor einem direkten Ge-ständnisse seiner eigenen Gefühle znrückgcbcbt, um sie nicht dadurchzu verletzen, da natürlich einer Schwester Ohr durch die Liebes-erklärung eines Bruders verwundet werden mußte; es gab sogarbittere Augenblicke, wo er sich dem Glauben hingab, Zartgefühlund Ehre zwängen ihn, sein Geheimnis; mit sictz in's Grab zunehmen. Zwei Minuten rückhaltloser Mitthcilnng würden alle