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verhütten — das; ich dem Wunsche nicht widerstehen konnte, einenkleinen Ausfall zu machen. Du mußt bedenken, liebe Maud,daß eure Sicherheit — ich meine nämlich die meiner Mutterund Bcnlahs, und aller klebrigen — uns hiezu bewog, und duam allerwenigsten solltest uns deßhalb tadeln."
Mands Wange röthcte sich auf's Neue, als Robert Willonghbyso besonderen Nachdruck ans „eure Sicherheit" legte; sie konnteaber immer noch nicht zu einer Handlung lächeln, durch welcheman weit mehr, als klug war, riskirt hatte.
„Das mag allerdings den Beweggrund entschuldigen," versentesie nach einer Panse; „was aber die Gefahr betrifft, so war esschrecklich übel berechnet, sollt' ich meinen. Du vergißt wobl, wieunser thenrer Vater uns Allen - meiner Mutter — Benlah —und selbst mir, Bob, so gar wichtig ist?"
„Selbst dir, Mandl — Warum sollte er's den» dir weni-ger, als Jedem von uns sein?"
Mand konnte wohl mit Benlah darüber sprechen, daß sie mir derFamilie eigentlich nicht verwandt war — gegen Robert Willonghbyaber eine Anspielung hieraus zu machen, das überstieg ihre Selbst-beherrschung bei weitem. Und doch kam ihr dieser Gedanke fastnie ans dem Sinn; die Liebe, welche sie für den Kapitän und seineGattin, für Benlah und den kleinen Evert im Herzen trug, entsprangans einer verrätherischen und vielleicht tieferen Quelle, als diebloße Zärtlichkeit, wie sie ihr als Tochter und Schwester znkam.In der That wurde bei ihr diese alltägliche Betrachtnugsweise durchjenes verwandte Gefühl noch außerordentlich belebt »nd verschärft,das wir so gerne auf diejenigen übertragen, welche durch natür-liche Bande an Personen geknüpft find, die den vollesten Anspruchauf unser Herz besitzen — was lins dann jene Personen mirihren eigenen Augen betrachten, mit ihrer eigenen Zärtlichkeitlieben läßt. So gab also auch Mand ans diese Frage keine Antwort,oder vielmehr sic stellte statt derselben auch ihrerseits eine Frage.