„Mike spricht i» Hieroglyphen," erwiederte der Major lachend,trotz der bedenklichen Lage, in die er sich mit seiner Gefährtinversetzt sah; „man kann sich ans seine Meinnng nicht all;» vielverlassen. Joel ist nnn schon so manches Jahr bei meinem Vater,und scheint dessen Vertrauen zu besitzen."
„Er weiß sich sehr nützlich zu machen, und ist in allen seinenAenßernngen sehr vorsichtig; dennoch wünsche ich nicht, daß deineAnkunft ihm bekannt werde."
„Dem wird sich aber nicht leicht Vorbeugen lassen, Mand.Ohne dieses zufällige Zusammentreffen mit dir hätte ich mich keckund in der festen Zuversicht in's Thal hinunter gewagt, das; meinVater Niemand um sich habe, der niederträchtig genug wäre, sei-nen Sohn zu verrathcn."
„Nur Joel Stridcs nicht getraut! Für Mike will ich mit mei-nem Leben bürgen, aber sehr bedauern müßte ich, wenn Stridesdeine Anwesenheit erführe. Vielleicht wäre es sogar besser, wennder größere Thcil der Arbeiter nichts von dem Geheimnis; wüßte. —Sieh', die beiden Abgesandte» verlassen jetzt den Fuß des Felsens."
Und so war's auch in der That; Robert Willonghby bemachteihre Bewegungen sorgsam mit dem Glase. Wie er erwartet hatte,so geschah's: Beide stiegen zuerst in das Flußbett hinab, und wate-ten dann, vom Gebüsch bedeckt, am Ufer hin, bis sie selbst vondem erhöhten Gesichtspunkte, welchen Robert und Mand einnahmen,nicht mehr bemerkt werden konnten. Sv viel war übrigens klar,daß sie auf diese Art den Wald zu erreichen und von dort ansihre Nachforschung nach der Vermißten zu beginne» beabsichtigten.
Es dauerte nicht lange, bis Robert und Mand die beiden Aben-teurer das Strombette verlassen und in den Forst cindringen sahen.Jetzt erhob sich die ernstliche Frage, was wohl der Major undseine Gefährtin am besten zu ihn» hätten.
Unter gewöhnlichen Umständen wäre es vielleicht am geraten-sten gewesen, wenn Beide sogleich hinabgestiegen und den zwei