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jetzt hauptsächlich nur darauf bedacht war, gegen die Stunden derFinsternis; die nöthigen Vorkehrungen zu treffen.
Mand war zwar als feine Dame erzogen und besaß alle dieZartheit und Schüchternheit ihres Standes; gleichwohl aber hattesie sich anch Einiges von dem Feuer und der Entschlossenheit an-geeignet, die das Leben ans der Gränze unvermeidlich mit sichbrachte. Für sie hatte z. B. der Wald keine eingebildeten Ge-fahren; sobald sich aber wirklicher Grund zur Unruhe zeigte, so warsie gewohnt, deren Ursachen verständig und kaltblütig zu prüfen. —So geschah's denn auch in dem jetzigen Falle: sie erinnerte sichalles Dessen, was sie gehört oder gelesen hatte und, statt sich zufürchten, bcmaß sie mit ihrem gewohnten Scharfblick den Umfangder drohenden Gefahr.
Anch den zweiten Thorflügel hatten die Arbeiter im Blockhansebald so weit, daß er eingehängt werden konnte. In diesem Augen-blicke sah man aber einen Indianer mit raschen Schritte» überdie Ebene hincilen; er trug einen Banmzweig in der Hand, znmZeichen, daß er Waffenstillstand bringe und mit den Bleichgesichternzu verkehren wünsche.
Kapitän Willoughby ging dem Boten allein bis znm Fuße desRasens entgegen, wo eine Konferenz stattfand, welche mehrereMinuten dauerte. Mand konnte über deren Zweck blos ihre Mnth-maßnngen anstelle», doch dänchte ihr die Haltung ihres Vaters sehrgebietend und seine Geberden durchaus ernsthaft. Die Nothhantbeobachtete wie gewöhnlich ihre würdevolle Ruhe. So viel sahoder glaubte unsere Heldin wenigstens zu sehen; alles Weiterewar natürlich bloße Vermnthung.
Eben als die Beiden sich trennen wollten und zu diesem Zweckeschon ihre Zeichen der Höflichkeit machten, erhoben die Arbeitslcnteein Geschrei, das, freilich nur schwach, sogar bis zu Mauds Felsenhinüberdrang. Kapitän Willoughby drehte sich um, und Mand be-merkte, wie er mit dem Arm nach der Stockadc hinwies — der