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wenn es nöthig wäre, sogar über die Stockade cmporzuhebe», abereher Feinheit als Stärke war erforderlich, um den Hauptzweck, unddazu unter so schwierigen Umständen, zu erreichen.
Es läßt sich kaum anuehmeu, daß die Nähe eines Haufensfeindlich gesinnter Wilden in ihrer Kriegsbemalung — denn so be-schrieben die Bewohner der Mühle den Anzug ihrer Angreifer —zur Mehrung der Ruhe und Ordnung unter den Arbeitern sonderlichviel beitragen mochte. Die arme Mand vergaß ganz ihrer eigenenGefahr über dem ängstlichen Wunsche, die so lang vergessenenThore eingehängt zu sehen, und ein- oder zweimal erhob sie sich infieberischer Aufregung, als sie die Flügel die Haken verfehlenund vor oder hinter den Pallisadcn herabrntschcn sah. Allein dieArbeiter ließen nicht nach in ihrer Anstrengung; zur Beobachtungder Indianer wurden ein paar Schildwachen ausgestellt, welche imFalle einer Annäherung der Wilden ihre Kameraden zeitig hievonbenachrichtigen sollten.
Mand kniectc jetzt an der Ruhebank auf dem Felsen nieder undsprach ein kurzes, aber inbrünstiges Gebet zum Schutze der thcnrcnWesen, welche das Blockhaus in sich faßte. Ihr Geist fühlte sich da-durch etwas beruhigt, und sie erhob sich in gespannter Erwartung,nm den Gang der Ereignisse auch ferner zu bewachen.
Die Arbeiter hatten die eine Seite verlassen, an der sie sichso sehr abmühen mußten, und versammelten sich jetzt auf der andern.Ein Flügel war endlich eingehängt! Zum Beweis hiefnr sah siebald darauf, wie ihr Vater ihn in seinen Angeln vor- und rück-wärts drehte, nm ihn recht darin festsitzen zu lassen. Dies; warfür sie ein ungemeiner Trost, wenn sie schon nach all' den Ge-schichten, welche sie über die Kriegführung der Indianer gehört hatte,für jetzt nicht leicht fürchten durfte, daß diese am Hellen Tagegegen eine so starke Besatzung einen Angriff unternehmen würden.Die Kaltblütigkeit, mit welcher ihr Vater zu Werke ging, über-zeugte sie, daß er sich für den Augenblick eben so sicher fühlte und