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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Bewerber sein müsse», »in nickt zum Voraus seiner Hoffnnngengewiß zu werden. Auch dauerte es nicht lange, bis jeder Zweifelbeseitigt war. Benlah hatte voll ausrichtiger Gewissenhaftigkeitihr Herz zu Rathe gezogen; und wenn sie auch über die eigeneEntschlossenheit errvthete, so mußte sie dennoch ihre Zuneigungfür ihren Bewunderer cingestehen. Nock an dem Tage seiner An-kunft wurden Beide förmlich mit einander verlobt.

Unsere Erzählung nimmt übrigens au dieser kleinen Episodenur ein untergeordnetes Interesse, und so wollen wir auch nichtlänger dabei verweilen, als der Hauptzweck gerade nöthig macht.Es war ein sehr geschäftiger Morgen, und gab cs gleich vieleThränen, so sah man dafür auch manch' frohes Lächeln. Zn derZeit, da sich die Familie bei der jetzigen milden Witterung aufdem Rasen zu versammeln pflegte, war zwischen Benlah und ihremGeliebten, selbst bis auf den Tag der Tranuug, alles Nöthigeabgemacht' worden, und man hatte nun auch Muße, an andereDinge zu denken. Während der jüngere Pliuius und eine vonden Smashs die Vorbereitungen zum Thee trafen, wurde vonMr. Woods, der gerne von Gefühlen abzuschweiscn suchte, beiwelchen er nicht eben so sehr wie Andere in der Gesellschaft be-theiligt war folgendes Gespräch eingeleitct.

Bringen Sie «ns irgend eine Neuigkeit aus Boston, Mr.Beekman?" fragte der Kaplan.Schon seit zwei Stnnden sterbeich fast vor Neugierde ja sogar seit dem Mittagessen konnteich's kaum erwarten, bis ich diese Frage an Sie richtete, konnteaber nie recht dazu kommen, das Verhör zu beginnen."

Der Kaplan sagte dies; in aller Gntmüthigkeit und Unschuld,und entlockte dadurch sämmtlichen Zuhörern ein Lächeln oder Er-röthen und bedeutungsvolle Blicke.

Die Wahrheit zu gestehen, Mr. Woods," erwicderte der Be-fragte mit sehr ernster Miene,die Dinge gestalten sich nach undnach sehr bedenklich. Boston ist von Tausenden unseres Volkes