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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Wenn du glaubst, Robert," fuhr Mrs. Willonghby fort,daßMaud dich vergessen oder um irgend eines früheren Mißverständ-nisses willen während deiner lebten Abwesenheit Groll gegen dich be-wiesen habe, so thust dn ihr Unrecht. Niemand hat, um sein Andenkenzu bethängen, so viel, wie sie, für dich gethan; jene schöne Schärpeist durchaus ihr eigenes Werk, auch das Material dazu hat sie sichvon ihrem Taschengelde erkauft. Mand liebt dich wahrhaft, denn wiesie sich auch anstellen mag, so lange ihr zusammen seid sobald dnfort bist, scheint Niemand für deine Wünsche, für dein Glück mehrbesorgt zu sein, als eben dieses launische, eigensinnige Mädchen."

Mutter! Mutter!" flüsterte Mand, ihr Antlitz mit beidenHänden bedeckend.

Mrs. Willonghby war in allen ihren Gefühlen nnd Gewohn-heiren, in ihrem ganze» Wesen dnrchans Weib. Unter gewöhn-lichen Umständen würde Niemand für die ihrem Geschlechte eigen-thümliche Zartheit empfänglicher gewesen sein, als sie selbst; abersie handelte nnd dachte jetzt ganz als Mutter, nnd so lange nndinnig hatte sie die beiden Wesen vor ihr mit ihrer heiligen Mut-terliebe umschlossen, daß ihr der Gedanke, Beide seien nicht eigent-lich mir einander verwandt, wie die Morgendämmerung einesneuen Daseins erschienen wäre.

Ich will nnd kann euch Beide nicht mehr wie Kinder behan-deln," fuhr sie fort,nnd muß also, wenn ich Frieden stiften will,ganz an euer eigenes Bewußtsein appelliren. Ich weiß, die Sachekann nicht von Bedeutung sein, aber cs schmerzt mich sogar,wenn ich nur eine erzwungene Kälte unter meinen Kindern be-merke. Bedenke, Mand, daß wir am Anfang eines Kriegesstehen, nnd wie birter dn cs bereuen würdest, wenn deinemBruder ein Unglück widerführe , und dein Gedächtnis; dir danndie Zeit seines letzten Besuches nicht ganz ungetrübt und heiterzurückriese."

Der Mutter Stinpne zitterte; doch an Mands Augenlidern sah