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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Vielleicht thust du Maud Unrecht, Robert," sagte Beulahlächelnd.Ich kann wohl sagen, Niemand liebt dich mehr, alsunsere thenrc Schwester Niemand hat während deiner Abwe-senheit öfter an dich gedacht."

Warum enthält denn aber das Körbchen kein Zeichen ihrerErinnerung? nicht einmal eine Haarkctte, eine Börse, odereinen Ring kurz Nichts, was mir bewiese, daß ich nicht ver-gessen werde, sobald ich fort bin?"

Und wenn dieß auch so wäre," fiel Maud in gereiztem Toneein,trüge ich etwa größere Schuld, als du selbst? Wo ist derBeweis, daß du Unserer gedacht hast?"

Hier," versetzte der Major, indem er zwei Packetchen vorseine Schwestern hinlegte, jedes mit dem Namen der Eigenthü-merin bezeichnet.Meine Mutter hat ebenfalls das Ihrige, undauch mein Vater wurde nicht vergessen."

Beulahs Frohlocken bewies, wie sehr die Geschenke größtcn-theils Schmuck- und Pntzsachcn, wie sie für ihren Stand und ihreJahre sich eigneten sie erfreuten. Sie küßte zuerst den Majorund erklärte dann, ihre Mutter müsse noch vor Bettegehcn sehen,was sic Alles bekommen habe, worauf sie aus dem Zimmer eilte.

Daß Maud nicht minder erfreut war, bezeugten ihre glühendenWangen und ihre thränenvollen Augen, und doch war sie einwahres Wunder weit zurückhaltender im Ausdruck ihrer Em-pfindung. Sie besah sich lächelnd ein paar Minuten lang die ver-schiedenen Gegenstände, eilte dann in raschem Ungestüm auf dasKörbchen zu, leerte dessen Inhalt auf den Tisch, bis sie die Schärpefand, welche sic mit einem leichten Lächeln dem Major znwarf.

Da, Ungläubiger Heide ist das Nichts? Glaubst du,das sei in einer Minute fertig geworden?"

Die Schärpe?" rief der Major, indem er die schöne, pracht-volle Arbeit verwundert öffnete.Ist das nicht eine von meines

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