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darf schau fchlschlagen. Ucberdieß kau» ein Mann recht wohlnach England gehen, schöne Sachen ansehen, in großen Häusernwohnen nnd alles Das — am Ende versteht er doch ein gutesPflaumenmus; nicht von einem schlechten zu unterscheiden. Es gibt ge-wiß manche Obri st e n in der Armee, welche davon nicht viel wissen."
Benlah lachte nnd bekräftigte die Wahrheit dieser Bemerkung,obwohl sie sich insgeheim überredet hatte, Bob müsse eigentlichAlles verstehen.
„Findest du nicht, daß unser Bruder im Aenßercn sehr ge-wonnen hat, Mand?" fragte sie nach kurzer Pause. „So vielwenigstens hat ihm sein Besuch in England genützt."
„Ich sehe Nichts davon, Benlah; ich bemerke keine Verände-rung. Für mich ist Bob heute gerade so, wie er immer gewesen,d. h. seitdem er Mann geworden ist, bei Knaben macht sich dasnatürlich wieder anders — ich meine, seit er Kapitän geworden."
Major Willonghby war mit seinem einnndzwanzigsten Geburts-tag zu jenem Range vorgerückt, und der Leser kann demnachselbst berechnen, seit wann Mand seinen Charakter wie seineäußere Erscheinung von ihrem jetzigen Gesichtspunkte ans zn be-trachten angefangen hatte.
„Ich bin erstaunt, dich also sprechen zn hören, Mand! Papasagt, er sei seit seiner englischen Dressur viel besser „anfgestnpt^,wie er's nennt, nnd sehe weit mehr eincmSoldaten ähnlich als früher."
„Bob sah immer sehr martialisch aus!" rief Mand hastig;„er hat sich das noch als Knabe in der Garnison angceignet."
„Nun, so will ich hoffen, daß er es nie verlieren möge!"versetzte der Gegenstand dieser Bemerkung, welcher unbemerkt ein-getreten war nnd Mauds Behauptung mitangchört hatte. „Wennman einmal Soldat ist, so muß man auch wünschen, als das znerscheinen, was man ist, mein kleiner Kritikns!"
Mit diesen Worten küßte er leicht die Rosenwangen der bei-den Mädchen — der gewöhnliche Morgengrnß zwischen Bruder