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und Schwester, nichts weiter: und dennoch crröthete Mand, denndießmal war sie, wie sie sich selbst gestand, förmlich überrascht worden.
„Der Horcher an der Wand, hört seine eigene Schand', wiedas Sprichwort sagt," entgegnete Mand mit einer Hast, welchevon Verwirrung zeugte. „Wäret Ihr eine Minute früher gekom-men, Meister Bob, dann wäre es vielleicht besser gewesen."
„O, Benlahs Bemerkungen furchte ich nicht; so lang ich beiMiß Mand mit heiler Haut davon komme, darf ich mir immer-hin Glück wünschen. Wie kamt ihr aber schon am frühen Mor-gen auf mich und meine Erziehung zu sprechen?"
„Nun es ist doch natürlich, das; Schwestern von ihrem Bru-der sprechen, wenn so lange —"
„Sag' ihm Nichts davon, Benlah," fiel Mand ein. „Will erunsere Geheimnisse erfahren, so las; ihn mir horchen und lau-schen und sie ansfinden, wie er mag. Hier, Major Willoughby,finden Sie hoffentlich ein vielversprechendes Frühstück, welchesselbst Ihrem militärischen Appetite genügen wird!"
„In der That, Mand, es sieht prächtig ans, nnd da bemerke icheben einige von Benlahs köstlichen Pflaumen, die ich so gern esse.Ich weiß, sie wurden ausdrücklich für mich bereitet, nnd ich mußdich küssen, Schwester, für dieses Zeichen deiner Aufmerksamkeit."
Benlah dänchte es in ihrer Redlichkeit sehr ungerecht, das Lob,das einer Andern gebührte, sich selbst znzneignen, nnd sie war eben imBegriff, die Wahrheit zu gestehen, aber ein flehender Wink ihrerSchwester gebot ihrzn schweigen nnd den Dank lächelnd hinznnchmen.
„Hat sich Kapitän Willoughby oder Kaplan Woods heute Mor-gen schon sehen lassen?" fragte der Major. „Ich verließ sie heuteNacht, während sie in einem mörderischen Kampfe begriffen wa-ren, nnd denke wirklich mit einiger Besorgnis; an die Trümmer,die auf dem Schlachtfelde zurückgeblieben sein mögen."
„Dort komme» Beide," rief Mand, herzlich froh, daß das Ge-spräch eine ganz andere Wendung genommen habe, „nnd da ist