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keinen Kreuzer von ihrem eigenen Gelde zn ihrer Erziehung verwen-det hatte; sie dachte überhaupt nur selten daran, und wußte weiterNichts vvn der Sache, als daß sie eigenes Vermögen besitze und nacherreichter Volljährigkeit in dessen Verwaltung cintreten werde. Wiesie überhaupt dazn gekommen, danach fragte sic nie, obwohl es auchbei ihr Augenblicke gab, wo bei dem Gedanken an ihre wahren El-tern und deren frühzeitigen Tod sanfte Wehmnth und zarte Be-kümmerniß ihr Herz überschlichen. Mit blindem Vertrauen hingsie dagegen an Kapitän Willonghby und seiner Gattin, wie anVater und Mutter; nicht sie, noch irgend etwas, was mitihrer liebevollen Behandlung in Worten und Gedanken znsammen-hing, trug die Schuld, wenn sie daran erinnert wurde, daß jene nichteben so gut der That wie der Liebe nach ihre wahren Eltern waren.
„Bob wird glauben, du habest dieses Pflaumenmus; znbercitet,Bcnlah," bemerkte Mand mit muthwilligem Lächeln, indem sie einenKrystallteller a»f den Tisch stellte; „er glaubt cs nie, daß ich etwasder Art machen kann, und da er Pflaumen so gern ißt, wird erdiese bestimmt kosten — so wirst also du das Lob davon tragen!"
„Du scheinst zn glauben, er müsse sie jedenfalls loben. Viel-leicht daß er sic nicht gut findet."
„Wenn ich das glaubte, würde ich sie im Augenblick wiederweg nehmen," ries Mand, und schien etwas zweifelhaft. „Bobdenkt bei Mädchen selten an solche Dinge, denn er sagt, eineDame brauche keine Köchin zn sein — und doch, wenn inan ein-mal etwas der Art macht, so möchte man's auch gut machen."
„Beruhige dich, Mand; die Pflaumen schmecken köstlich —bessere haben wir noch nie gehabt, und dn weißt, mir sind be-rühmt in diesem Artikel. Ich stehe dir dafür, Bob erklärt sie fürdie besten, die er jemals gekostet."
„Und wenn er's nicht thäte, warum sollte ich mich — dasheißt, warum sollte ich mich so g arviel darum kümmern? Sind'sja doch die ersten, die ich jemals cinmachte, und der erste Versuch