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Auch die vornehmeren Glieder des Haushalts ließen nicht allzulange ans sich warten. Mrs. Willvnghln) war, wie immer, so oftes Etwas zn thnn gab, die Erste, welche ihr Zimmer vcrließ-Dicßmal galt es, zwar nicht dem wiedcrgckehrten, verschwen-derischen, dafür aber ihrem eigenen geliebten Sohne — demStolze ihrer Angen, der Freude ihres Herzens — zn Ehren das„gemästete Kalb" zn schlachten. Darum war auch das Frühstück,welches sie anordncte, eines von denen, wie man sie nur in Amerikaantreffcn wird. Frankreich weis; ein sehr fein ansstudirtcs tlöjeunorü In l'mirclmiie zn bieten, England hat seine sorgsamen, gewichti-gen Nachahmungen; wer aber das ächte, unverfälschte Frühmahlsucht, das jeden Gaumen erquickt und jeden Appetit befriedigt, dergehe nach Amerika in die Häuser der besseren Klasse der dortigen Ge-sellschaft, und er wird das non plus ultrn in dieser Gattung vonMahlzeiten antreffcn. Kaffee, Thee und Chocolade — ersterer gut,die beiden letzteren vortrefflich — Schinken, Fische, Eier, Butter-schnitten, Kuchen, Thccbrod, Marmeladen ;c. re. standen in rei-cher Verwirrung unter einander, so daß der Gast, wie Mr. Woodsnaiv bemerkte, häufig in die größte Verlegenheit kam und nichtwußte, wo er eigentlich augrcifeu sollte, da Alles so einladendaussah und jedes Einzelne dem Gaumen willkommen war.
Wir lassen die Hausfrau in ernster Berathnng mit Mari' überdie Anstalten zu diesem Festmahl, um uns ein wenig nach denHeiden süßen Mädchen nmzuschen, denen wir im letzten Kapitelso eilig gute Nacht sagen mußten.
Als Maud an diesem Morgen zum ersten Male sichtbar wurde,glichen ihre glühenden Wangen denBläitern der Rose, nndThräncn-spuren waren noch, Thantropfen gleich, darauf zn bemerken; unterder Toilette waren diese jedoch bald verschwunden, und glänzend undwolkenlos, wie der Helle Maimorgen, der die Landschaft in ihrerEinsamkeit zu erheitern gekommen war, trat sie in das Gesellschafts-zimmer. Benlah folgte ruhig, sanft und mild wie der Tag selber,