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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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und sie sind uns so gar nicht ähnlich, weißt dn so daß ichBob ausnehmend verändert finde."

Nnn, ich bin mir froh, daß Mama dich nicht hört, Mand.Sie betrachtet ihren Sohn, trotz dem, daß er Major nnd sieben-nndzwanzig Jahre alt ist, nicht anders, als da er noch im Kin-derröckchen hernmlief ja, ich glaube sogar, sie hält uns Allenoch für lauter Kinder."

O, sie ist eine liebe, gute Mutter, das weiß ich wohl," riefMand mit Nachdruck, nnd Thränen schossen ihr unwillkürlichund voll Ungestüm in die Angen:was sic auch sagt, thnt,wünscht, hofft oder denkt Alles ist recht."

Siehst dn, ich wußte wohl, sobald sich's um die Mnttcr han-delte, wurdest dn wieder zn dir kommen. Ich meines Thcilshabe keinen solchen Schrecken vor den Männern, um nicht ebenso viel Zärtlichkeit für Vater nnd Bruder wie für die Mamaselbst zn empfinden."

Doch nicht für Bob, Benlah. Zärtlichkeit für Bob! Nein,liebe, thenre Schwester Zärtlichkeit für einen In fantc me-in ajor ist ganz etwas Anderes als Zärtlichkeit für deine Mutter.Unser Papa freilich ach Gott, das ist ein herrlicher Mannnnd ich liebe ihn so!"

Das mußt dn auch, Mand, denn dn warst sein Liebling,und ich bin nicht gewiß, ob dn's in diesem Augenblicke nicht noch bist."

Es war eigen, wie Benlah hier so gar nicht daran dachte, daßMand nicht ihre wirkliche Schwester war. In der That bestandnicht die geringste Blutsverwandtschaft zwischen Beiden; KapitänWillonghby nnd seine Gattin hatten aber den Umstand, daß Mandblos Adoptivkind war, so geheim gehalten, daß weder sie selbstnoch ein anderes Glied der Familie oder des Haushaltes dasMädchen jemals anders, denn als die wirkliche Tochter ihrerPflegeeltern betrachteten. Benlah selbst war in Allem so einfachnnd aufrichtig, daß die gewöhnlichen Rücksichten des Zartgefühls