74
meiner Freunde von der Suche. Ich habe Sie vor Andern wenig-stens ei» Dutzend Mal Sir Hngh oder auch den Baronet genannt."
„Nun und wenn auch, so wird die Sache vergessen werden.Ein Geistlicher kann seines Amtes entkleidet werden, Woods; sowird man auch einen Baronet entbaronisiren können, denk'ich." —
„Aber Sir William" — so nannte nämlich Jedermann denwohlbekannten Sir William Johnson in der Kolonie New-Iork —„aber Sir William fand cs doch nützlich, Willonghby, nnd so wirdwohl auch sein Sohn und Nachfolger, Sir John, der gleichen An-sicht sein," bemerkte die ängstliche Mutter; dienst du anch nichtmehr in der Armee, so dient doch Bob. Es wird unserem Sohneeinst von großem Nutzen sein nnd sollte darnm nicht verloren gehen."
„Aha, Benlah, ich sehe schon, wie's steht; deine Mutter willdas Recht nicht verlieren, sich Lady Willonghby nennen zu lassen."
„Ich weiß gewiß, Sir, meine Mutter wünscht sich keinen an-dern Titel, als der Ihrer Gattin znkommt: bleiben Sie Mr. HnghWillonghby, so wird anch sie Mrs. Hngh Willonghby bleiben;aber für Bob könnte die Sache doch von' Nutzen sein, Papa."
Benlah stand bei dem Kapitäne in hoher Gunst, während Maudblos sein Schooßkindchen war; er hörte darnm ans Alles, wasErstere sagte, mit vieler Achtung nnd Nachsicht. Er hatte demKaplan schon oft gesagt, seine Tochter Benlah besitze das ächtweibliche Gefühl — einen gewissen Instinkt für Alles, was ihremGeschlechte recht nnd geziemend erscheine.
„Nun gut, so soll Bob den Baronetstitel haben," sagte erlächelnd. „Major Sir Robert Wibonghby wird einst in einerDepesche nicht übel lauten."
„Aber Bob kann ihn ja nicht haben," rief Mand. „Nie-mand als Ihnen gebührt er, und cs wäre doch Jammerschade,wenn er verloren ginge."
„So soll er denn warten, bis ich ihm nicht mehr im Wegebin; dann mag er seinen Titel ansprechcn."