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Fähnrichspatent kaufte mir mein Onkel, SirHugh, der Vater desjetzigen SirHarryWillonghby: von da an hatte ich jeden weiterenSchritt meinen langen, harten Diensten zn verdanken. Die Erb-schaften deiner Mutter haben dir zn einem raschen Avancementgeholfen, wiewohl ich hoffe, daß auch einiges Verdienst von deinerSeite dir Vorschub geleistet hat."
„Wir sprechen gerade von Sir Harry Willonghby — da fälltmir ein, Sir, zn welchem Zweck ich thcilweife den Ausflug nachdem Blockhanse unternommen," begann der Major, die Angenauf seinen Vater geheftet, als ob er ihn auf eine unerwarteteNeuigkeit vorbereiten wollte.
„Wie geht's meinem Vetter?" fragte der Kapitän ruhig. „Wirhaben uns in dreißig Jahren nicht getroffen und find einander fastvöllig fremd geworden. Hat er wirklich jene thörichte Partie ge-macht, von der ich letzten Winter in Jork sprechen hörte? Hat erseine Drohung verwirklicht und seine Tochter enterbt? Du brauchstdich nicht zn geniren — unser Freund Woods zählt zur Familie"
„Sir Harry Willonghby ist nicht verheirathet, Sir, son-dern todt."
„Tvdt!" wiederholte der Kapitän und setzte seine Tasse plötzlichnieder, wie wenn er einen unerwarteten Schlag erhalten hätte.„Ich hoffe, nicht ohne sich mit seiner Tochter ansgesöhnt und fürihre zahlreiche Familie gesorgt zn haben?"
„Er starb in ihren Armen und so scheiterte sein thörichterPlan, seine eigene Haushälterin zn heirathen. Mit einerwesentliche» Ausnahme hinterließ er Mrs. Bvwater als Erbinseines ganzen Vermögens."
Der Kapitän blieb eine Weile nachdenklich; die Andern warenAlle stumm und aufmerksam. Endlich konnte die Mntter sich nichtenthalten, nach der vorhin erwähnten Ausnahme zn fragen.
„Nun, Mutter, gegen alle meine Erwartungen und Wunschehat er mir fnnfnndzwanzigtansendPfund fnnfprocentige Kapitalien