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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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welche sonst von ihren Scherzen »nd ihren festlichen Gelagenwiederhallt hatte!

Wir haben dem Lebenslaufe dieser beiden würdigen Führer eineso besondere Ausführlichkeit gewidmet, weil Beide nnvcrmäbltund nie an ein liebendes Weiberhcrz gefcffelr weder Wittwennoch Waisen hintcrließen, die ihren Hingang hätten beklagenkönnen. Das Loos der Sterblichkeit mit alle» ihren Brüderntheilend, und somit ihres eigenen Endes zu jeder schicklichen Pe-riode gewärtig, schloffen sie ihre Laufbahn doch erst in der schö-nen Reife von sechzig Jahren und so wird der Leser wohl kaum einenGrund haben, uns zu zürnen, wenn wir ihm bei dem Loose dieserMänner einen tiefere» Blick in die Räthsel des Schicksals vergönnten.

Der Kaplan entsagte dem Seeleben bei Zeiten, um mit größe-rem inneren Behagen seinen Posten zu Lande ansznfüllcn einUmstand, der nicht wenig zu Katharinens Beruhigung beitrug,indem sie ihren braven Mann zuweilen durch Zweifel ungeduldigmachte, welche sie wegen der Nichtbeobachtnng aller Formalitätengegen die Gesetzmäßigkeit ihrer Ehe laut werden ließ.

Griffith »nd seine trauernde Braut geleiteten Obrist HowardsLeichnam in völliger Sicherheit nach einer der ersten holländischenStädte, wo er mit tiefem Schmerz und allem gebührenden Ge-pränge zur Erde bestattet wurde. Von dort begab sich der jungeMann nach Paris, »m die trüben Bilder, welche die überraschendenund schmerzlichen Ereignisse der vorangegangcnen Tage bei seinerGeliebten hinterlassen, ans der Seele seiner lieblichen Gefährtinzu verwischen. Von hier ans setzte sich Cäcilie mit ihrer Freun-din Alice Dnnscombe in Korrespondenz, und eben so wurden dieAngelegenheiten ihres verstorbenen Oheims, so weit die Zeitum-stände es erlaubten, in Ordnung gebracht. Nachdem Griffith dasKommando, welches ihm schon vor seiner Kreuzfahrt nach derNordsee angeboten worden, erhalten hatte, kehrten Beide nachAmerika zurück. Der junge Mann behielt bis zur Beendigung des