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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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näherte, wurden über die Erscheinung des geheimnißvollen Lvot-sen bei ihrem letzten abenteuerlichen Besuche an der brittischcnKüste, so wie über dessen noch räthselhafteres Verschwinden fastmitten in der öden Wasserwüste der stürmischen Nordsee man-cherlei tolle, wunderliche Mnthmaßnngen angestellt. An Griffithselbst war weder ein Lächeln, noch irgend ein anderes Zeichen derAufmerksamkeit auf das rohe Gespräch seiner Leute zu bemerken;erst als der laute Ruf ertönte, gegenüber von dem Vorsteven desKutters sei ein kleines Boot zu bemerken, das unter einem ein-zigen Fockscgel- dem von ihnen selbst auserwählten Hafen zueilte da erst hätte das rasche, freudige Blitzen seines ruhelosenAuges einem genaueren Beobachter die frohe Beruhigung verra-then können, welche sein Herz ans dieser wichtigen Entdeckungschöpfte.

Fünfunddreißigstes Kapitel.

Kommt all' ihr Führer aus des Meeres Grunde,Schaart um den Bruder euch in mächt'gem Bunde;Kein Flüstern soll ihn aus dem Schlummer wecken.

Bewacht die Lorbeer'«'. die den Feind bedecken.

ZuTripps" Gcdnchtniß.

Alohl möchte es nunmehr gerathen sein, den Vorhang vorunserem unvollkommenen Drama fallen zu lassen, und es der Ein-bildungskraft eines jeden unserer Leser anhcimznstellen, den ver-schiedenen Charakteren unserer Erzählung das richtige Maaß vonGesundheit, Wohlstand und Glück, wie die poetische Gerechtigkeitnach ihren strengen Regeln es erfordern würde, nach eigenemErmessen zuzutheilen. Doch es widerstreitet unserem Gefühl, vonunfern geneigten Leser», mit welchen wir so lange freundschaft-lichen Umgang gepflogen, so kalten, trockenen Abschied zu neh-men, und da alles klebrige, was noch von unserer Erzählung imRückstand ist, den gleichen Anspruch auf Wahrheit wie das bis-Dcr Lootse. 38