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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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her Berichtete zu machen hat, so sehen wir eben keinen unab-weisbaren Grund, warum wir die Personen unseres Drama's soschnell und für immer verlassen sollten. Ans diesem Grundewollen wir denn auch die Umrisse ihres späteren Lebens in allerKürze zu zeichnen versuchen, wobei wir übrigens bedauern müssen,daß die gesehmäßig angenommenen Gränzen eines neueren Ro-mans uns nicht erlauben, so manche muntere, wie rührende Sce-ncn dabei genauer zu schildern, und uns dadurch die Hoffnungzn begründen, noch mehrere unserer unvollkommenen Skizzen vonDnnlaps geistreichem Pinsel verherrlicht zu sehen.

Dem Lauf der Fregatte nach jenen Ufern folgend, welche un-sere müsfige Feder vielleicht niemals hätte verlassen sollen, begin-nen wir unsere jetzt nur noch kurze Aufgabe mit Barnstable undseiner bald lachenden, bald weinenden, aber stets freundlichen undzärtlichen Braut der schwarzäugigen Katharina.

Das Schiff schlug sich mit Mnth und Tapferkeit durch dieSchwärme der feindlichen Kreuzer nach dem Hafen von Bostondurch, wo Barnstable durch Beförderung zum wirklichen Kapitänder Fregatte für seine Dienste belohnt wurde.

So lange der Krieg noch dauerte, erfüllte er mit Talent undEifer die ihm anvertranten Dienstpflichten, und betrat nicht eherdie Wohnung seiner Väter, welche ihm bald darauf als gesetz-liches Erbthcil znfiel, als bis der Friede nicht nur die Unabhän-gigkeit seines Vaterlandes gesichert, sondern er selbst auch denRuf eines braven und glücklichen Seeoffiziers sich erworben hatte.Als die Regierung der Vereinigten Staaten den Grund zn ihrergegenwärtigen Seemacht legte, wurde Kapitän Barnstable durchdas Anerbieten einer neuen Stelle abermals veranlaßt, seineHeimath zu verlassen, und spielte viele Jahre lang unter jenerSchaar von tapferen Seemännern, welche ihrem Vaterlande inden Zeiten der Gefahr mit hohem Mnthe und unerschütterterTreue ihre Dienste widmeten, eine ehrenvolle, ruhmgekrönte Rolle.