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gerufen und ist bereits vergeben und vergessen. Barnstable batmich den ganzen heutigen Tag auf's Tapferste unterstützt, und ichfeste mein Leben zum Pfand, daß er weiß, wie ein edler Manngegen ein Weib zu handeln verbunden ist."
„Dann bin ich zufrieden!" sagte der Greis, und sank ans seinLager zurück. „Laßt ihn herbeirufen."
Flüsternd gab Griffith den Auftrag, Mr. Barnstable nach derKajüte cinznladen. Sein Befehl wurde augenblicklich vollzogen,und noch ehe der junge Mann ans Schonung für den Greis diesendurch eine neue Anrede zu unterbrechen gewagt hatte, trat seinpünktlicher Freund mit leisem Schritt in die Kajüte. Nachdem dasErscheinen des jungen Seemannes dem Obristen gemeldet worden,erhob sich dieser abermals und wandte sich an seinen verwundertenZuhörer; doch waren seine Worte bei Weitem nicht so freundlichund vertraulich, als die, welche er an Griffith gerichtet hatte.
„Die Erklärungen, Sir, die Ihr in der vergangenen Nachtin Betreff meiner Mündel, der Tochter des verstorbenen KapitänsJohn Plowden, an mich gerichtet, habe» mir keinen Zweifel überEure Herzenswünsche übrig gelassen. So empfangt denn, ihrHerren, den Loh» eurer Huldigungen! Laßt jenen würdigen Geist-lichen, so lange ich selbst noch Kraft zu hören bestpe, eure ehe-liche» Gelübde vernehmen, auf daß ich einst im Himmel als Zeugegegen euch anftrcte» könne, wenn ihr sie je zu vergessen imStande sein solltet!"
„Jestt nicht, nur jetzt nicht," flüsterte Cäcilie; „thenrer, ge-liebter Obeim, nur jestt verlangen Sie dies; nicht!"
Katharina sprach nicht; tief gerührt durch die zärtliche Theil-»ahme, welche ihr Vormund für ihr Wohlergehen bewiesen hatte,senkte sie in unterdrücktem Schmerz ihr Antlitz ans die Brust; einStrom von Thräncn entstürzte ihren Augen »nd rollte in schwe-ren Tropfen über ihre Wangen herab, bis er in reicher Fülle denFußboden benetzte.
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