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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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sein Kommandant gaben ihre Befehle mit ruhigerer Stimme undin milderem Tone, als sie dieß sonst gewohnt waren.

Der Laus des Schiffes hatte gegen die Linie, in welcher derFeind sich näherte, eine schräge Richtung angenommen, jedoch so,daß jeder Anschein von Flucht bis aus den letzten Augenblick auf'sSorgfältigste vermieden wurde. Als Nichts mehr zu thnn übrigblieb, heftete sich jedes Auge auf die ungeheure Masse schwellenderSegel, welche Wolke über Wolke hoch iiber den Nebel emporstieg,und gleich treibendem Dnnstgewvlke rasch gegen Norden da-herzog. Plötzlich that sich die trübe, rauchige Nebelschichte, dienoch immer auf den Wassern ruhte, zu beiden Seiten in dichtenMassen auseinander, die hohen, schlanken Spieren, die über dasBugspriet des fremden Schiffes hinansliefe», traten aus der Dunkel-heit hervor, und ihnen folgte sogleich das ganze ungeheure Ge-bäude, zu welchem jene nur ein kleines Anhängsel bildeten. EinenAugenblick lang hing der nur mit Widerstreben zurückweichendeNebel noch in langen Streifen an dem riesigen Bane, der aufden Fluten einherschwamm; bald aber wurden auch sie von demdahineilenden Schiffe abgeschüttelt, und der ganze schwarze Rumpfzeigte sich nur zu deutlich vor Aller Augen.

Ein, zwei, drei Reihen Zähne!" bemerkte Boltrope, währender ganz bedächtig die Kanonenrcihen zählte, die von dem feind-lichen Schiffe gleich den Hauern des Ebers ihnen cntgegenstarr-ten;ein Dreidecker! einem solchen Burschen würde Jack Manlysein Hintertheil zeigen, und selbst der blutige Schottländer würdedavonlanfen."

Rasch beigedreht mit dem Steuer, Qnartiermeister!" schrieKapitän Mnnson;wenn solch' ein Feind auf eine Viertelsmeileuns gegenüber steht, dann ist in der That keine Zeit mehr zumZaudern! Ruft die Matrosen auf, Mr. Griffith, und laßt mir dasSchiff vom Flaggenknopf bis zu den untersten Leesegelspieren inLeinwand einhüllen. Sputet Euch, Sir, nur rasch vorwärts!