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„Unter diese» Wolken von Segeln ist sicher ein mächtigerRumpf verborgen, Kapitän Mnnson," nahm wieder der ruhig be-obachtende Lootse das Wort — „jetzt ist es Zeit, ihr Herren, unsvorwärts aufzumachen."
„Wie, ehe wir nur wissen, vor wem wir davonjagen?" riefGriffith. „Mein Leben zum Pfände, König Georg besitzt nicht eineinziges Schiff, das nicht bald einer Jagd mit uns müde werden müßte,noch ehe es eine ganze Partie Kegel mit uns gespielt hätte-"
Der strenge Blick, welchem Griffith in des Lootsen Auge be-gegnete, dämpfte den Uebermuth des jungen Mannes, und brachteihn augenblicklich zum Schweigen, obwohl stolzer Unwille nochimmer in seinem Innern flammte.
„Dasselbe Auge, welches die Segel über dem Dnnstgewölbeentdeckte, hätte wohl auch die über ihnen wehende Viecadmirals-flagge bemerken können," erwiederte kalt der Fremde, „und sosehr auch England in manchen Pnnkten sich verfehlen mag, sodenkt cs doch zu edel, um in Kriegszciten einem Flaggenoffizierdas Kommando einer Fregatte oder einem bloßen Kapitän denOberbefehl über eine ganze Flotte anzuvertrauen. Es kennt denWerth derer, welche ihr Blut zu seinem Wohle verspritzen, zu gut,und dies; ist auch der Grund, warum ihm so gut gedient wird!Glaubt mir, Kapitän Mnnson, unter jenem Zeichen des Rangsund dem mächtigen Segelwerkc, das wir entfaltet sehen, kannnichts Geringeres als ein Linienschiff sich bergen!"
„Werden sehen, Sir, werden schon sehen," versetzte der greiseOffizier, der, je drohender die Gefahr auf ihn eindrang, nur um sofester und entschiedener sich zeigte: „laßt Alarm schlagen, Mr. Griffith,denn nichts als Feinde haben wir an dieser Küste zu erwarten."
Der Befehl wurde augenblicklich ertheilt, und Griffith bemerktejetzt mit gemäßigterem Eifer:
„Wenn Mr. Gray recht hat, so dürfen wir Gott danken, daßunser Kiel ein flüchtiger ist!" *