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Der Lieutenant rief den Marsposten an nnd fragte, ob irgendetwas in der Richtung des Windes wahrzunehmen sei; die Ant-wort lautete: der Nebel hindere jede Aussicht in jener Himmels-gegend, dagegen zeige sich das Segel in Osten als ein bedeutendesSchiff, das rasch vor dem Winde daher schieße.
Der Lootse schüttelte bei dieser Meldung zweifelnd das Haupt,zeigte aber immer noch einen starken Widerwillen, seinen Versuch,südwärts zu steuern, schon jetzt aufzugeben. Abermals bespracher sich, fern von allen klebrigen, mit dem Kommandanten derFregatte; während sie aber noch mit einander berathschlagten,hörte man schon einen zweiten Schuß, und nun blieb kein Zwei-fel mehr übrig, daß die Alacrity durch Signalschüffe ihre besondereAufmerksamkeit zu erregen suche.
„Vielleicht," meinte Griffith, „will sie ihre Richtung bezeichnen,oder glaubt sic auch uns im Nebel verloren, und wünscht sich deß-halb über unsere Lage Kenntniß zu verschaffen."
„Wir haben ja den Kompaß!" erwiederte zweifelnd der Kapi-tän; „gewiß hat Svmers mit seinen Schüssen etwas ganz Beson-deres vor!"
„Sieh, sieh!" rief Katharina mit kindischem Ergötzen; „siehnur, Cousine! Barnstable, da sieh einmal! wie dieser Dunst in schönenWolkengewinden sich über die dicke Nebelmaffe erhebt! Schon dehntsich's wie eine stolze Pyramide bis zu dem blauen Himmel empor!"
„Nebelpyramiden und Wolkengewindc!" wiederholte Barnstable,der sich rasch auf eine Kanone geschwungen hatte. „Beim Him-mel! das ist ein hochmastiges Schiff! Lcesegel, Ober- und Ober-Oberbramsegel, Alles ist im Winde entfaltet! Es ist kaum eine Meilevon uns entfernt, nnd kommt wie ein Wettrenner mit dem bestenWinde gerade auf uns zu! Jetzt wissen wir doch, warum Somersmitten im Nebel den Mund so voll nimmt!"
„Ha!" rief Griffith; „dort bricht eben die Alacrity aus demDunste hervir und steuert dem Laude zu!"