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schichte hart über die Gewässer des Oceans gelagert hatte, undjede Aussicht gegen Süden gänzlich verschloß. Gegen Nordenund längs dem Lande hin war die Lnft überall rein und ans derganzen See in dieser Richtung kein einzelner Punkt zu entdecke»;im Osten aber war seit Tagesanbruch ein kleines, weißes Segelerblickt worden, das allmählig immer höher über die Wellen cmpor-stieg, und allem Anschein nach ein Schiff von ziemlicher Größesein mußte.
Auf dem Hinterdeck hatte bereits jeder der Offiziere das ferneSegel gemustert und seine Meinung über dessen Charakter nndBestimmung preisgegebcn; selbst Katharina, welche mit ihrer Cou-sine in der freien Lnft die ihnen so neuen Reize des Seelebensgenoß, hatte sich versucht gefühlt, ein Glas an das blitzende Augezu setzen nnd nach dem Fremdlinge hinüberznschanen.
„Es ist ein Kvhlenschiff," sagte Griffith, „das sich währenddes neulichen Sturms vom Lande entfernt hat, und nun wiederin den rechten Kurs zu drehen sucht. Wenn der Wind den Burschensüdlich hält, so daß er nicht in jene Nebelbank hineingcräth, sokönnten wir wohl Jagd ans ihn machen, nnd noch ehe die Glocke achtUhr schlägt, unser» Kohlenvorrath durch seine Ladung vermehren."
„Mir scheint, sein Gallion ist gegen Norden gewendet, nnd cssteuert vom Winde ab," erwiedcrtc der Lootse nachsinnend. „Wennes diesem Dillon gelungen ist, seine Eilboten weit genug an derKüste hinabznsendcn, dann ist der Lärm bereits in's Land gedrun-gen, nnd wir haben alle Ursache, ans unserer Hut zu sein. DieDecknngsschiffe der baltischen Handelsflotte sind gegenwärtig inder Nordsee, nnd die Nachricht von unserer Ankunft könnte leichtdurch einen von den Kuttern, die an der Küste kreuzen, zu ihnengelangt sein — fast möcht' ich wünschen, unsere Fregatte steuertefern von hier dem Helder entgegen."
„Dann verlören wir ja diese Springflut!" rief der ungedul-dige Griffith; „jedenfalls haben wir den Kutter als Wachtschiff!