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Ueberdieß, wenn unser Gegenüber überhaupt ein Feind ist, so ver-lieren wir ihn ans dem Gesicht, sobald wir in jene» Nebel cin-dringen, und einer amerikanischen Fregatte geziemt's doch wohlnicht, vor ihren Gegnern sich zu verstecken!"
Ein spöttischer Ausdruck, gleich dem Sonnenstrahlc, der plötz-lich eine finstere Tiefe erhellt, und ihre Geheimnisse dem Beschauen-de» eröffnet, leuchtete einen Augenblick in dem Auge des Lootsen;doch bald verschwand er wieder vor seinem gewohnten, ruhigenBlick, aber immer zögerte er mit seiner Antwort, wie Einer, dermit Leidenschaften im Kampfe begriffen ist.
„Wenn Klugheit und die Wohlfahrt der Freistaaten es ge-bieten," sprach er endlich, „dann muß selbst diese stolze Fregattezurücktreten und vor dem Geringsten ihrer Feinde sich verbergen.Mein Rath ist, Kapitän Munson, unter Segel zu gehen, und dasSchiff, wie Mr. Griffith vorhin schon angerathen, in den Windhineinzntreiben; den Kutter könntet Ihr zum Bvrangehen befeh-ligen und näher am Lande Hinstenern lassen."
Der betagte Seemann, der offenbar nur deßwegcn seine Be-fehle znrückgehalten hatte, um vorher den Wunsch des Andern zuerfahren, gab seinem jungen Lieutenant augenblicklich die nöthigeOrdre, um die befohlenen Maßregeln durch die erforderlichenKommando's in Vollzug zu setzen. Demgemäß ging die Alacrityunter dem Befehle des jüngsten Lieutenants der Fregatte sogleichunter Segel, nachdem sie einige Striche gegen den Wind lavirthatte, betrat bald die im Süden sich ansdehncnde Nebelschichteund verschwand vor den Blicken der Zuschauer. Unterdessen wurdedas Segelwerk der Fregatte losgerefft und sachte herabgelassen,um den Theil der Mannschaft, der noch schlief, nicht in seinerRuhe zu stören; dann folgte sie selbst ihrem kleineren Gefährten,und steuerte, in langsamem Striche das Wasser durchziehend,dem schwachen Südwinde entgegen.
Dem Lärm, der gewöhnlich das Ausspannen der Segel beglei-