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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Dreinndöreistigstes Kapitel.

Wüthmd drängt des Feinds Geschwader,Wüthend trotzt er ihrem Grimme:Blutverlust zuletzt ihn schwächet

Wer kann gegen Taufend kämpfen?

Spanischer Krieqsgcsang.

Alir dürfen unsere Erzählung leider nicht so weit ausdehnen,uni die geschäftige Scene zu schildern, welche sich jetzt auf derFregatte darbot, wo die zurückgebliebenen Matrosen mit neugie-riger Verwunderung die verschiedenen wunderbaren Berichte ihrerglücklicheren Kameraden anhörten, die mit Ruhm bedeckt von ihrerLandexpcdition znrückgekehrt waren. Wohl eine Stunde lang hörteman noch den Tumult einer allgemeinen Bewegung ans den fern-sten Winkeln des Schiffs, und in nachsichtigem Schweigen duldetendie Offiziere das lärmende Treiben der freudig erregten Menge.Als aber die Zeit des Frühstücks vorüber war, verstummten plötz-lich alle Ausbrüche einer ungezähmten Fröhlichkeit; die regel-mäßigen Schiffswachen wurden ausgestellt, und die größere Zahlderer, welche der Dienst nicht auf dem Verdecke znrückhielt, be-nützten die Gelegenheit, nm in einem nachträglichen Schlummerdie Versäumnis; der vergangene» Nacht wieder einzuholen.

Noch wurden keine Vorkehrungen getroffen, nm das Schiffabermals in Bewegung zu setzen; doch bemerkten die jüngerenOffiziere, daß zwischen ihrem Kapitän, dem ersten Lieutenant undjenem räthselhaftcn Lootsen ernste Berathnngen gepflogen wurden,die, wie sie vermutheten, auf ihre fernere Bestimmung Bezughaben mußten. Jener Unbekannte warf manch' ängstlichen Blicknach dem östlichen Horizont hinüber, prüfte dessen Rand sorg-fältig mit seinem Fernrohr, und schaute dann wieder voll Unge-duld auf die dichte Nebelbank, welche sich gleich einer Wolken-

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