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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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scheu Schrittes ihnen nacheilend, Katharina Plomben; doch hütetesie sich mohl, ihre Freude über den errungenen Erfolg laut werdenzu lassen, sondern suchte diese ans mädchenhafter Zurückhaltungunter der traurigen Miene einer Gefangenen zu verbergen. Barn-stable bewachte mit Entzücken alle Bewegungen seiner Geliebten;doch blieb er, der Laune Katharinens gehorchend, immer in einemAbstand von sechs Fuß hinter ihr zurück, da sie eine größere An-.Näherung nicht zu wünschen schien. Griffith marschirte nicht mitder eigentlichen Kolonne, sondern bewegte sich abwechselnd baldin der Flanke, bald vorn oder hinten, so daß er den ganzen Zugüberschauen, und im Nothfallc die nvthigen Aendernngen anord-nen konnte. Hinten, am Ende der Kolonne, sah man eine zweiteAbtheilung der Marincsoldaten; hier befehligte Manual in eigenerPerson die Nachhut. Die Musik hatte längst auf Griffiths Be-fehl zu spielen ausgehört, und man vernahm seht nur »vcb dengeregelten Tritt der Krieger und die gelegentlichen Windstöße desersterbenden Orkans, welche nur manchmal durcfi die Stimmeeines Offiziers und das leise Summen eines Zwiegesprächs unter-brochen wurden.

Das war nur eine schottische Prise, die wir da erobert haben,"murmelte ein alter, sauertöpfischer Matrose;ein Schiff ohneKopfgeld oder Ladung. Es war doch Küchcngeräth und sonstigesZeug genug in dem alten Fuchsbau von einem Schloß, so daßjeder Schiffsjunge ans der Fregatte sich mit Geschirr und Knie-schuallcn ganz herrlich hätte versehen können, aber nein! damag einem armen Teufel der Mund auch noch so arg nach Nah-rung oder Kleidung wässern zum Henker, die Offiziere lassenEinen ja nichts nehmen, und wäre es selbst ein so gut angewandtesDing, wie eine überflüssige Bibel."

O, das Alles ist noch nicht die Hälfte von Dem, was sichdarüber sagen ließe," antwortete sein Kamerad, der neben ihmmarschirte;wär' da auch nur so etwas wie ein Gebetbüchlein