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„Ihr belohnt meine geringen Verdienste mit allzuviclem Danke,Sir. Ist vielleicht Mis; Katharina Plvwdc» unter meiner Vor-mundschaft nicht Alles das geworden, was ihr guter Vater, Ka-pitän John Plowden von der königlichen Marine, von seiner Toch-ter hätte erwarten können, so liegt die Schuld ohne Zweifel anmeiner mangelhaften Unterweisnng, und keineswegs an dem Starr-sinn der jungen Dame selbst. Ich will nicht sagen: Nehmt sie, Sir,denn Ihr habt sie ja schon im Besitz, und es stunde nicht mehr inmcinerMacht, diese Anordnung abznändern; somitkannich blos nochwünschen, das; Ihr sie als Gattin eben so pflichtgetren findenmöget, wie sie bis jetzt als Mündel und Unterthanin sich bewiesen hat."
Katharina hatte ihre Hand dem Geliebten geduldig überlassen,und war von ihm ans der Ecke, in der sie bisher gestanden, mehrnach der Mitte des Zimmers geführt worden; jetzt aber stieß sieBarnstable's Arm von sich und schüttelte die dunkeln Locken ausder Stirne, welche sie geflissentlich in Unordnung hatte darüberherabfallen lassen; ihr Haupt erhebend, blickte sie stolz um sich;dabei erglühte ihr Auge von dem ganzen Unwillen seiner Herrin,während ihr Antlitz bei der Bewegung ihres Innern mit jedemAugenblicke bleicher wurde.
„Von den beiden Herren scheint zwar der Eine.ebenso bereit-willig, mich aufzunehmen, als der Andere sich beeilt, mich von sichzu stoßen; aber soll denn John Plowdens Tochter bei dieser kalt-blütigen Verfügung über ihre Person gar keine Stimme mehrhaben dürfen? Ist ihr Vormund ihrer Gegenwart überdrüssig, sowird sich wohl noch eine andere Wohnung finde», ohne daß dabeidiesem Herrn die große Mühe anfgebürdet würde, anfeinem Schiffe,das ohnediesi im Raume sehr beschränkt sein wird, auch noch fürihre Bequemlichkeit Vorsorge treffen zu müssen."
Mit diesen Worten drehte sie sich um und wandte sich wiederzu ihrer Cousine; ihre Miene verrieth tiefen Unwillen, wie erauch bei einem jungen Mädchen ganz natürlich war, wenn sie
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