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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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Zimmers, wo er bis jetzt gestanden, nach einer von den Seiten-wänden zurück, und blieb hier, an das Getäfel sich lehnend, einstummer Beobachter der nachfolgenden Scene.

So scheint es also, must ich an Euch, den entarteten Sohneines so würdigen Vaters, meine Frage zum zweiten Male rich-ten," fuhr der Veteran fort.Mit welchem Rechte wagt man,meine Wohnung ans diese Art zn erstürmen? warum meine Ruheund den Frieden aller Derer, die unter meinem Schutze stehen,so kühn verletzen?"

Ich konnte Euch, Obrist Howard, damit antworten, daß esvermöge der Kriegsgeseye und, besser gesagt, in Folge des Ver-geltungsrechts geschieht, welches jetzt für die tausenderlei Uebel,welche Eure englischen Truppen zwischen Maine und Georgia ver-übt, die gebührende Rache fordert: doch ich wünsche das Unange-nehme dieser Seene nicht noch zn vermehren, und will Euch darumlieber verkünden, daß wir uns unseres Vortheils mit Mäßigungbedienen wollen. Sobald unsere Leute gesammelt und unsere Ge-fangenen in Sicherheit gebracht sein werden, soll Eure Wohnungwieder zn Eurer Verfügung stehen. Wir sind keine Freibeuter,Sir, und nach unserem Abzüge sollt Ihr Euch selbst.davon über-zeugen. Kapitän Manual, marschirt mit Eurer Mannschaft inden Hof und trefft die nöthigen Vorkehrungen zum Rückmärschenach unseren Booten fort mit den Enterern! he da! hinausmit euch packt euch fort, ihr Enterer!"

Der freundschaftliche Befehl des jungen Lieutenants, welchener in der strengen, kurzen Seemannsweise gab, wirkte wie einZauber ans die dunkle Masse von Gestalten, welche an der Thürehernmstanden; auch Barnstable's Leute folgten ihren Schiffsge-noffen von der Fregatte in den Schloßhof, und so befanden sichaußer der Familie des Obristen Howard nur noch die Offiziereder beiden feindlichen Parteien in dem Gemache.

Barvstable hatte sich von dem Augenblick an, wo sein älterer