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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
445
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Das Brüllen des Sturms schallt nicht lauter, als das wildeGeschrei der Matrosen; unnnterbrochen tönte ihr Jauchzen, disselbst das Dach des Gebäudes von dessen Schwingungen zu er-zittern schien. Unzählige schwarze, wild blickende Gesichter sahman außen ans dem Gange sich hin- und herbcwegen; die einentrugen die eisenbeschlagencn Sturmhüte der Enterer, die anderndie mit messingnen Zierrathen versehene Kopfbedeckung der Ma-rinesoldaten. Letztere zogen augenblicklich Manuals Blicke anssich; rasch stürzte er sich unter de» Haufenerschien bald wiedermit einer treu ergebenen Schaar seiner Leute und besetzte die vonBvrronghcliffe's Soldaten eingenommenen Posten, während dieUnterredung zwischen den Führern der beiden feindlichen Parteiennoch immer fvrtdanerte.

Bis jetzt hatte Obrist Howard ans tiefem Respekt vor denGrundsätzen militärischer Subordination seinem Gaste den Vorrangund die Rechte eines Kvmmandirenden überlassen; nun aber, dadie Sachen so wesentlich verändert schienen, übernahm er selbstdas Recht, an diese wilden Feinde, die so unvermuthet in seineWohnung eingedrungen waren, einige Fragen zu stellen.

Auf we.ffen Befehl, Sir," fragte der Obrist,erkühnt IhrEuch, auf diese Art in das Schloß eines Uuterthanen dieses Rei-ches einzudringen? Kommt Ihr im Auftrag des Lordlientenantsder Grafschaft, oder trägt Eure Vollmacht das Siegel von SeinerMajestät Sekretär für das Departement des Innern?"

Ich habe von Niemandem einen Auftrag," erwiederte derLootse;ich bin nichts als ein demüthiger Genosse der FreundeAmerika's, und da ich diese Herren in Gefahr gebracht hatte,hielt ich es auch für meine Pflicht, sie wieder daraus zu befreien.Jetzt sind sie in Sicherheit, und das Kommando über Alle, diezu mir gehören, gebührt nunmehr Mr. Griffith, der von demKongresse zu diesem Dienste beauftragt ist."

Nachdem er so gesprochen, zog er sich aus der Mitte des