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und Kapitän Manual mögen mir verzeihen, wenn ich an meinemeigenen Tische Gesinnungen ansspreche, welche sie vielleicht uner-freulich finde» mögen, aber eine Sache wie diese verlangt einedeutlichere Erklärung."
„Obrist Howards Gastfreundschaft steht allerdings außer allerFrage," erwiederte der Knabe; „aber er hat auch einen großenRuf wegen seiner Anhänglichkeit an die Krone."
»Ja, ja, junger Herr; und wie ich hoffe, nicht ganz mit Unrecht."
„Wäre es dann wohl sicher gewesen, mich selbst den Händeneines Mannes anznvertranen, der cs vielleicht gar für seine Pflichthalten konnte, mich festznhalten?"
„Das ist allerdings ziemlich annehmbar, Kapitän Borrongh-cliffc, und ich zweifle nicht daran, daß der Knabe aufrichtig ge-beichtet. Nun möchte ich dvctz, daß Herr Christoph Dillon, meinVetter, hier wäre, nm mir zu erklären, ob man es wohl eineVerheimlichung des Vcrraths nennen könnte, wenn ich den Jüng-ling nnbelästigt und ohne Auswechslung wieder abzichen ließe."
„Fragt einmal de» jungen Herrn nach dem Kaziken," erwiederteder Werbeoffizier, welcher seinen Play an der Tafel wieder ein-genommen hatte, und allem Anschein nach sich nicht wenig daraufzu gut that, Mcrry's Entdeckung herbeigeführt zu haben; „viel-leicht ist er eigentlich doch als Abgesandter bevollmächtigt, zuGunsten Seiner Hoheit zu unterhandeln."
„Meint Ihr?" fragte der Obrist; „nun, junger Mann, wißtIhr irgend etwas von meinem Vetter?"
Die ängstlichen Blicke der ganzen Gesellschaft waren mehrereMinuten lang a»f die Züge des Knaben geheftet, welche plötzlichvon der sorglosesten Ungezwungenheit in den Ausdruck des tiefstenEntsetzens übergingen. Endlich flüsterte er mit leiser Stimmedas Geheimnis; von Dillvns Schicksal —
„Er ist todt."
„Todt!" wiederholte jedes der Anwesenden.
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