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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
394
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Wese» mit diesem seinem Anznge kontrastirte es war Griffith,wie der Leser sogleich crrathen haben wird. Der Gefangene zollteübrigens de» ausgestellten Gerichten weit weniger Aufmerksamkeitals sein Nachbar, und stellte'sich nur so, als ob er der Tafeleine größere Geschäftigkeit znwendete, als in Wirklichkeit der Fallwar, weil er wohl fühlte, das; er hiedurch dazn beitragen konnte,das erröthende Mädchen, welches den Vorsitz führte, in ihrerschmerzlichen Spannung zu erleichtern. Katharina Plowdenslachendes Auge leuchtete neben Alice Dunseombe's milden Gesichts-zügen, und war manchmal mit drolliger Neugierde ans die steife,kerzengerade Gestalt des Kapitäns Manual gerichtet, der ihr ge-genüber saß. Auch für Dillon war ein Stuhl gestellt worden,aber begreiflicher Weise leer geblieben.

Und so, Borronghcliffe," rief der Obrist mit einem Freimnth,einer Lebhaftigkeit, welche sein steigendes Wohlbehagen in Folgeder genossenen Tafelfrenden verkündeten,ließ Euch der Seehundnichts weiter zu kauen übrig, als Eure eigenen Rachegedankcn?"

Meinen Degengriff nicht zu vergessen!" erwiederte der uner-schütterliche Werbeoffizier.Ich weiß zwar nicht, Ihr Herren,wie Euer Kongreß solche kriegerische Heldenthaten belohnt; ständeaber jener treffliche Bursche in meiner Kompagnie, so wäre erganz gewiß in der ersten Woche schon Korporal Sporen würdeich ihm übrigens nicht anbieten, denn er scheint sie eben nichtsonderlich hoch anznschlagen."

Griffith lächelte und dankte mit einer stillschweigenden Ver-beugung für das freimüthige Lob des Kapitäns; Manual aberübernahm augenblicklich das Geschäft der Erwiederung.

In Anbetracht der wenigen Dressur, welche der Mann er-halten, ist sein Benehmen in der Sache allerdings gut genug,Sir; ein wvhlgeschnlter Soldat würde übrigens nicht allein Ge-fangene gemacht, sondern sich auch derselben gehörig vcrsicherthaben."

Aha, Herr Kamerad! ich merke schon, Ihr denkt an eine