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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
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Schaut einmal von dev Spitze jenes windwärts liegendenFelsens etwas gegen Steuerbord!" rief der Knabe;im Augenblickist's weg ha! jetzt scheint eben die Sonne drauf! 's ist einSegel, Sir, so gewiß, als man überhaupt nur in solchem Sturmeein Segel einsetzen kann."

Aha! jetzt sehe ich, was du meinst," erwicdcrte der Andere,mir scheint's aber eine Möve, die über die See hinstreicht!doch halt! wahrhaftig, jetzt steigt's empor und zeigt sich alsein geschwelltes Bramsegel! Gebt mir mein Glas herauf, meineJungen; da draußen ans der See zeigt sich ein Bursche, der sichvielleicht als einer unserer Freunde erweisen könnte."

Merry erwartete mit jugendlicher Ungeduld das Resultat derUntersuchung, welche sein Lieutenant anstellt.

Könnt Jhr's erkennen, Sir?" fragte er augenblicklich, nach-dem Jener fertig war.Ist's die Fregatte oder der Kutter?"

Komm, Knabe, hier scheint noch einige Hoffnung für uns auf-zudämmern," antwortete Barnstable, und schob das Fernrohr zu-sammen;'s ist ein Schiff, das unter seinem großen Bramsegelvor dem Winde hcrgeht. Wenn nur Einer sich auf jene Höhenempvrwagcn dürfte, dann könnte man wohl seinen ganzen Rumpfheraufsteigcn sehen, und sich von der wahren Beschaffenheit desSchiffes überzeugen! Doch ich glaube, seine Spieren zu erkennen,obschon zuweilen selbst das Bramsegel nntertaucht und nichts alsdie nackten Spitzen zu sehen sind, da sie selbst die Bramstengeabgenommcn haben."

Man könnte darauf schwören" ries Merry und lachte eben-sowohl ans Freude über diese Nachricht, als über seinen eigenenWitz,Kapitän Munson wird niemals eine Stenge leer stehenlassen, wenn er sie nicht in Segel cinhüllcn kann. Ich erinneremich, wie Mr. Griffith einmal in einer Nacht ziemlich ärgerlicham Gangspill sagte, er glaube, der nächste Befehl werde wohlsein, das Bugspriet anfzutakeln und die Untermasten zu bergen!"