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vermehrt werden mochte. Nachdem ans den Lebensmitteln, welcheunter den zerstreuten Trümmern, die mehr als eine Meile weitden Strand bedeckten, znsammengelescn wurden, eine gemeinschaft-liche Mahlzeit znbcrcitet worden, befahl der Lieutenant seinerMannschaft, sich mit den nöthigcn Waffen, wie sich's gerade fügte,zu versehen, und ans den Ueberresten des Schooners »och weitereVorräthe für die nächsten viernndzwanzig Stunden znsammen-znlesen. Diese Befehle waren bald vollzogen, und nun brach derganze Hanfe unter Merry's und Barnstable's Leitung auf, undsuchte, am Fuße der Klippen hinziehcnd, jene Oeffnnng in demFelsen zu gewinnen, ans welcher der kleine Bach sich nach demMeere Bahn gebrochen hatte.
Die stürmische Witterung, so wie die Abgelegenheit des Ortes,trugen viel dazu bei, eine Entdeckung der kleine» Abtheilnng znverhüten, die ihr Ziel übrigens mit einer Unvorsichtigkeit verfolgte,welche unter andere» Umstanden für ihre Sicherheit wohl höchstverderblich hätte werden können. Als sie die tiefe Schlucht erreichthatten, ließ Barnstable Halt machen, und stieg für seine Personbis nahe znm Gipfel des steilen Felsens empor, der die eine Seiteder Spalte begränzte, um noch einen letzten, forschenden Blick aufdie See hinausznwerfen. Während sein Auge langsam vom nörd-lichen bis znm südlichen Rande des Horizontes hinschweiftc, warin seinen Zügen die völligste Hoffnungslosigkeit zu lesen, und schonschickteer sich an, seinen Marsch,fortznsetzen und, obwohl wider-strebend, stromaufwärts sich zu wenden, als Merry, der keinen Au-genblick von seiner Seite wich, ein Helles Frendengeschrei anstimmte.
„Segel! ho! das muß die Fregatte sein, da draußen auf derSec."
„Ein Segel!" wiederholte sein Kommandant; „wo in allerWelt siehst du ein Segel bei diesem Sturme? Sollte es wohlnoch einen Zweiten geben, der eben so kühn und unglücklich, wiewir selbst, wäre!"