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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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»Ja, ja, Griffith ist zuweilen ein träger Schelm, und verliertsich manchmal in seinen Gcdankennebeln," antwortete Barnstable;>>»nd damals mag der alte Modcratns eben starken Wind gespürthaben. Aber dießmal sieht's ans, als ob's ihm Ernst wäre; ermnß die Fregatte wohl irgend wo verborgen gehabt haben, sonstwäre sie wohl nicht da, wo wir sie jetzt erblicken; ich glaubewahrhaftig, der alte Herr erinnert sich doch, daß er einige seinerOffiziere »nd Matrosen ans dieser verdammten Insel znrnckge-lasscn. Jetzt ist Alles gut, Merry; denn wen» wir nun dieAbtei wirklich cinnehme», so haben wir sogleich ein Plätzchen zurHand, wo wir unsere Gefangenen nnterbringcn können."

Wir müssen uns schon bis znm Morgen gedulden," fiel derKnabe ein;bei einer solchen See kann ja doch kein Boot an'sLanden denken."

Kein Boot! ja wahrhaftig! Das Beste, das je ans den Wo-gen schwamm, mußte ans diesen Klippen zu Schanden gehen!Doch der Wind läßt nach, und noch vor dem nächsten Morgenwird die See bereits fallen. So laß uns weiter gehen, und fürunsere armen Bursche ei» Wittkelchen ausfindig machen, wo siebequemer als hier ansruhen können."

Die beiden Offiziere stiegen sofort die Anhöhe hinab, und ver-folgten den Weg weiter aufwärts durch die schmale, tief cinge-schnittcne Schlucht, bis der Boden allmählig anstieg, und sie sichendlich in einem dichten Walde befanden, der mit dem umliegen-den Lande in gleicher Höhe lag.

Ist mein Tagebuch richtig, und verstehe ich mich wirklich aufKurs und Entfernung, so mnß hier herum eine Ruine zur Handsein," sagte Barnstable;ich habe eine Karte bei mir, woraufeine solche Landmarke verzeichnet ist."

Der Lieutenant mußte sich rasch von dem lachenden Blick desKadeten abwenden, mit welchem dieser schelmisch erwiederte:

Ist sie auch von Jemand entworfen, Sir, der die Küste genau