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zu sterben," erwiederte Tom. „Diese Wogen hier sind mir geradedas, was Euch das Land ist; ich bin darauf geboren, und habemir immer gedacht, daß sic auch mein Grab sein sollten."
„Aber ich — ich," kreischte Dillon, „— ich bin noch nichtzum Sterben bereit! — ich kann nicht sterben! — ich will nichtsterben!"
„Armer Wicht!" murmelte sei» Gefährte; „du mußt eben auchfort, wie wir Alle; wenn einmal die Todtcnglocke gerufen hat,kann sich Keiner der Musterung entziehen."
„Ich kann schwimmen," fuhr Dillon fort, und stürzte in wahn-sinniger Hast nach der Leeseite des Wracks. „Ist denn kein Tau,kein Balken vorhanden, den ick ergreifen könnte?"
„Keiner; Alles wurde abgehanen oder von der See wcgge-schwemmt. Willst du noch um dein Leben kämpfen, so nimm einmnthiges Herz und ein reines Gewissen mit dir, das Uebrigemagst du Gott überlassen!"
„Gott!" wiederholte Dillon in der Raserei des Wahnsinns;„ich weiß von keinem Gott!, und Gott weiß nichts von mir!"
„Schweig' still," donnerte des Schaluppenführers tiefe Stimmewie eine Mahnung des Himmels; „Gotteslästerer, schweig' still!"
In diesem Augenblicke erdröhnte der Ariel tief und schwer inseinem Kampfe mit den mächtigen Wogen, und Dillon, dadurchvollends der rasendsten Verzweiflung anheimgcgcben, stürzte sichplötzlich kopfüber in die See hinab.
Das Wasser, von der rauschenden Brandung am Ufer in denOcea» znrückgetrieben, hatte dadurch nothwcndiger Weise an ver-schiedenen Stellen, die hiezu besonders günstig waren, einzelneWirbel gebildet. Dicht am Fuße der Felsen, auf denen der Arielsich so hart gebettet hatte, befand sich eine dieser Gegenströmungen,welche der Seemann gewöhnlich nur ,das böse Schlepptau' nennt,nnd gerade in diese hatte sich Dillon, die Gefahr nicht kennend,blindlings hinabgestürzt. Die Wellen trieben ihn eine kurze Strecke